Reges Treiben herrschte wieder am Rathaus beim Grüber Marktfreitag am 24. Juni. Das normale Marktgeschehen wurde durch zwei Sonderaktionen aufgepeppt. Der Kindergarten hatte die Bewirtung übernommen und ergänzte das Marktangebot mit einem Stand von selbst gebastelten Insektenhotels. Zudem hatten die Kinder zwei Auftritte eingeübt. Ein Tanz mit Bezug zur aktuellen Fußball-EM und ein internationales Liedchen bekamen die vielen Zuschauer geboten.
Das bunte Marktgeschehen wurde gleich im Anschluss daran zur Gelegenheit genutzt, um 1800 Euro an Spenden für Laurin Frank zu übergeben. Der Kindergarten, die "Höllischen Nachbarn" und die Wählervereinigung Gut für Grub (GfG) hatten jeweils einen Scheck dabei.
Rolf Sander (GfG) erzählte von der bereits im März gelaufenen Delfintherapie von Laurin und wie es zu den Spendenbeträgen gekommen ist. Dabei stellte er den sozialen Aspekt des Marktes heraus, der zu einem beliebten Bürgertreff geworden sei, und zeigte auf, dass die Gewinne aus der Bewirtung gemeinnützig verwendet werden, so auch die Spendenbeträge von 700 Euro vom Kindergarten, 600 Euro von GfG und 500 Euro von Bürgern der "Grüber Hölln", die an die Familie Frank übergeben werden.
Unter großem Applaus wurden die Schecks überreicht, Laurin erhielt von Rolf Sander symbolisch einen kleinen Stoffdelfin. Oliver Frank (Vater von Laurin) nahm die Schecks sichtlich gerührt entgegen. Er bedankte sich und erzählte, wie das Geld für Laurin verwendet wird und welche Verbesserungen für Laurin durch die Delfintherapie bereits erreicht worden seien. Aktuell stehe die Anschaffung einer behindertengerechten Schaukel an, für welche die Spenden auch verwendet werden dürften.
Die Bürgerstiftung Ahorn hat die treuhänderische Verwaltung des Spendenkontos. Es lautet IBAN DE31 783 500 00 0044 9999 44 bei der Sparkasse Coburg Lichtenfels. Eine erneute Delfintherapie ist in Planung. Zur Veranschaulichung, was dabei geschieht, gab es eine Bilderstrecke mit Aufnahmen von der bereits gelaufenen Therapie in Curacao für die Marktbesucher zu sehen. Alle waren sich einig, dass das Flair des Marktes am Rathaus erhalten bleiben müsse, um weiterhin die Möglichkeit für solche Spenden und Übergaben zu ermöglichen. red