Kommunen können vor allem mit der Modernisierung ihrer Straßenbeleuchtung einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sind die Laternen doch meist für den größten Verbrauch in der gemeindlichen Strombilanz verantwortlich. Bei der Umstellung auf die sehr energieeffiziente LED-Beleuchtung hat die Gemeinde Marktrodach in diesem Jahr weitere große Fortschritte gemacht.

Bereits 2016 hat der Gemeinderat des Marktes Marktrodach beschlossen, alle 678 Straßenleuchten im dem Gemeindegebiet auf die sparsame LED-Technologie umzustellen. Jedes Jahr könnte der Stromverbrauch so um 306 714 kWh reduziert werden, was einer jährlichen Einsparung von rund 130 000 kg CO2 und 60 800 Euro Stromkosten entspräche. 2017 folgte dann der Beschluss, jährlich 50 000 Euro für dieses Vorhaben in den Haushalt einzustellen und über sieben Jahre insgesamt 340 000 Euro für die Umrüstung der Laternen zu investieren.

Im Folgejahr konnten bereits 123 Leuchten und im Jahr 2019 insgesamt 85 Leuchten auf LED umgestellt werden, in diesem Jahr folgten weitere 110 Brennstellen. Damit wurde nach drei Jahren knapp die Hälfte aller bestehenden Straßenlaternen modernisiert.

Aber nicht nur die Bestandsbeleuchtung in Marktrodach erhielt ein Upgrade. Auch entlang des Fuß- und Radweges zwischen der Kreuzung B 173/B 303 und der Straße "Am Mühlbach" hat sich etwas getan. Der rund 800 Meter lange Weg, der auch von vielen Kindern als Schulweg genutzt wird, war insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten sehr dunkel. Hier wurde in den letzten Wochen mit 17 neuen LED-Brennstellen für knapp 70 000 Euro endlich Licht ins Dunkel gebracht und so für mehr Sicherheit von Schulkindern, Fußgängern und Radfahrern gesorgt. Die Firma Hartfil aus Küps installierte die Laternen im Auftrag der Bayernwerk AG. red