Was lange währt, wird endlich gut. Mit diesem Sprichwort lässt sich die gelungene Kirchplatzsanierung in Mainroth treffend umschreiben. Seit 1997 wurde immer wieder der Wunsch geäußert, den Kirchplatz zu ertüchtigen. 2015 war es dann endlich so weit: Die Stadt Burgkunstadt stellte den dafür nötigen Antrag beim Amt für ländliche Entwicklung. Dies war nötig, um eine Förderung aus dem Dorferneuerungstopf zu erhalten.
Nachdem der Antrag bewilligt worden war, begannen am 2. Mai diesen Jahres die Arbeiten. Die Auftragssumme lag bei rund 220 000 Euro, 60 Prozent fließen als Zuschuss zurück.
Bei der Einweihungsfeier freute sich Bürgermeisterin Christine Frieß, dass die geplante Bauzeit um einen Monat verkürzt werden konnte. Die Kosten würden sich im geplanten Rahmen belaufen.
Auf Wunsch der Mainrother Bürger wurde ein Wahrzeichen in Form einer Brunnenanlage aufgestellt. Schon zu früheren Zeiten stand in Mainroth ein Ortsbrunnen, der zu Beginn der 1970er Jahre dem Ausbau der Bundesstraße 289 durch das Dorf zum Opfer fiel.
Eingebracht wurde mit farblich abgestimmten Bausteinen auch der Verlauf der alten Friedhofsmauer.
Pater Bonifaz und Pfarrer Ekkehard Weiskopf segneten den neuen Kirchplatz. Sie erklärten auch, dass hier eine Art Marktplatz vor der Kirche entstanden ist, auf dem Menschen zusammenkommen können.
Abteilungsleiter Pius Schmelzer erklärte, dass die Realisierung dieses Projektes nicht selbstverständlich gewesen sei, da der Termin der Bezuschussungsmöglichkeit eigentlich abgelaufen war. Deshalb musste schnell gehandelt werden. rd