Für die Freien Wähler (FW) geht wieder der amtierende Bürgermeister, Marco Steiner, ins Rennen um den Chefsessel im Rathaus. 100 Prozent der 42 möglichen Stimmen bekam Steiner bei der Nominierungsversammlung im Gasthof Grosch.

Dass dieses Ergebnis auch Befriedigung auslöste, war seinem entspannten und dankbaren Gesichtsausdruck nach Verkündung des Wahlergebnisses zu entnehmen. Marco Steiner verzichtete im Vorfeld des Votums auf eine ausführliche Schilderung seines Wahlprogrammes. Er analysierte vielmehr, was er in seiner bisherigen Amtszeit angegangen ist und erfolgreich umgesetzt hat. Vor allem stellte er den Rückgang des Schuldenstandes in den Fokus seiner Betrachtungen. Als eine "richtige Entscheidung" bezeichnete er, dass die Stadt Stabilisierungshilfe in Anspruch genommen hat, ohne gezwungen worden zu sein, freiwillige Leistungen einzustellen.

Weiter schnitt er die Themen Investitionsstau, barrierefreies Rathaus, Umbau Mittelschule, Kindertagesstätten, Jugendparlament, Stromtrassenprotest, Tourismus, Leerstandsmanagement und Entschuldung der Stadtwerke an. Zusammenfassend stellte der Bürgermeisterfest: "Man muss sich auch in einer guten wirtschaftlichen Lage um die Themen kümmern. Selbstläufer gibt es nicht".

Steiner machte deutlich, dass die positive Entwicklung der Stadt nicht möglich gewesen wäre, wenn er nicht eine starke Fraktion hinter sich gehabt hätte. Am Ende seiner Ausführungen stellte Marco Steiner fest, dass er noch viel Energie und Ideen in sich hat, um selbstbewusst an der Spitze der Stadt Rödental zu stehen. Sein Auftritt überzeugte die Vereinsmitglieder, so dass es zum einstimmigen Votum kam. Problemlos ging auch die Wahl der Kandidaten für den Stadtrat über die Bühne. Die vom Vorstand vorgeschlagene Kandidatenliste wurde ohne Änderungen angenommen. reb