Ein 39-Jähriger muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten, all das ereignete sich am Donnerstagabend in Bad Kissingen. Zudem landete er nach seinen Taten in einem Bezirkskrankenhaus.

Was war geschehen? Gegen 18 Uhr war der 39-Jährige dem aktuellen Sachstand nach auf einen 21-Jährigen losgegangen, der zu Fuß in einem Bad Kissinger Stadtteil unterwegs war. Der Beschuldigte hatte dem Geschädigten unvermittelt mit einem Pfefferspray ins Gesicht gesprüht.

Helfer bekommt Faust ins Gesicht

Im weiteren Verlauf kam ein Ehepaar dem Angegriffenen zu Hilfe, was der Beschuldigte zum Anlass nahm, dem 58-jährigen Helfer mit der Faust ins Gesicht zu schlagen, schreibt das Polizeipräsidium Unterfranken in seinem Pressebericht.

Der 21-Jährige konnte einstweilen nach Hause flüchten, um die Polizei zu verständigen. Der 58-Jährige wurde in einem Rettungswagen medizinisch versorgt, er wurde leicht verletzt.

Tätlicher Angriff auf Beamte

Der Tatverdächtige, der sich von der Örtlichkeit entfernt hatte, konnte nur wenig später von einer Streife der Polizeiinspektion Bad Kissingen in seiner Wohnung angetroffen werden. Dabei griff er auch die Beamten tätlich an und leistete bei der anschließenden Festnahme erheblichen Widerstand. Zwei Beamte wurden dabei leicht verletzt, konnten ihren Dienst aber fortsetzen.

Warum hat der Mann das getan? Das ist noch unbekannt. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang und zu den Hintergründen führt die Polizeiinspektion Bad Kissingen. Gegen den Beschuldigten wird nun wegen mehrerer strafrechtlicher Delikte ermittelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann aufgrund von Fremdgefährdung in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht. pol