Seit 2015 ist die gemeinnützige Stiftung des 2010 verstorbenen Fürther Unternehmers und Norma-Gründers Manfred Roth Unterstützerin der Diakonie Erlangen. Mit einer Spende von 10 000 Euro unterstützt die Stiftung jetzt mittellose Menschen, die bei der Diakonie Erlangen Hilfe suchen.

In Einrichtungen wie der Wohnungslosenhilfe, der Tafel oder der Kirchlichen Sozialberatung (KASA) unterstützen Mitarbeiter der Diakonie Erlangen Menschen in Not. Nicht nur der materielle Mangel zehrt an ihren Klienten. Meist stehen sie auch wegen psychischer Krisen, fehlender Berufsperspektiven oder instabiler Wohnverhältnisse unter Druck. Neben Erwerbslosen sind zunehmend auch Rentner und Familien, vor allem Alleinerziehende, von Armut bedroht oder betroffen. Die 10 000 Euro der Stiftung tragen dazu bei, dass die Diakonie Erlangen Menschen in Krisen und finanziellen Engpässen helfen kann - zum Beispiel, wenn das Geld für die Wohnungskaution oder die Schulausstattung der Kinder fehlt. "Wir sind unheimlich dankbar für diese Spendengelder - nicht zuletzt weil reguläre Kostenträger und Zuschussgeber ihre Mittel zunehmend kürzen", kommentiert Diakonie-Vorstand Matthias Ewelt bei der Spendenübergabe. "Die Mittel der Stiftung für wohltätige Zwecke stammen aus den Unternehmensgewinnen, die die Norma-Angestellten jedes Jahr erarbeiten", betont Stiftungsvorstand Wilhelm Polster. Anna Thiel