Am morgigen Mittwoch präsentiert der Künstler Klemens Wuttke um 19.30 Uhr in der ehemaligen Synagoge in Lichtenfels einen kunstgeschichtlichen Diavortrag zum Thema "Lyonel Feininger (1871-1956) - der Maler, Bauhausmeister und Visionär". Durch seinen Vater kam der angehende Musikstudent Lyonel Feininger mit 17 Jahren nach Hamburg. Dort entdeckte er die Liebe zum Zeichnen und schulte dann in Berlin, Paris und Weimar Auge und Hand. Vor Beginn seiner Malerei war er bis 1906 erfolgreicher Karikaturist. Seine gemalten Landschaften, Figuren und gotischen Kirchen wandelten sich immer ins Visionäre und in visionäre Farbflächen. Seine Spätwerke sind kubisch gebrochen und harmonisch trotz Kubismus. 1919 folgte er dem Ruf ans Bauhaus und blieb bis Ende 1933 in Berlin. 1937 ging er dann in die USA zurück. Der Eintritt ist frei. red