In Franken ist Rudolf Lumm kein Unbekannter. Der 67-jährige Rentner mit seinem Atelier in Zirndorf hat schon mehrere Kunstbücher über seine fränkische Heimat vorgelegt.
Nach den Büchern über "Stadt und Landkreis Fürth", "Nürnberg und seine Stadtteile" und "Das schöne Nürnberger Land" ist jetzt der Landkreis Erlangen-Höchstadt an der Reihe: "Ich zeichne alles vor Ort", berichtet Lumm von seiner Arbeit, "und dann kann es eben schon mal drei, vier Jahre dauern, bis ein Buch mit Zeichnungen und Aquarellen fertig ist."
Am Band über Erlangen-Höchstadt arbeitet Lumm seit Anfang des Jahres. Vom Erlanger Oberland über das Regnitztal bis hin zum Aischgrund hat er seine Impressionen schon eingefangen, erklärt Christian Hoyer vom Stadtmuseum Herzogenaurach.
Den krönenden Abschluss bilden die Stadt Herzogenaurach und ihr Umland. Er wird daher in nächster Zeit des Öfteren in hiesigen Breiten gesichtet werden können, der Kunstmaler Lumm mit Schnauzer, schwarzem Hut und Bleistift. Für den Einstieg in Herzogenaurach wählte er das Stadtmuseum aus. Hier nähert er sich der Schlappenschuster- und Schaefflerstadt von ihrer geschichtlichen Seite und verschafft sich zunächst einen Überblick.


Ein Plausch mit dem Künstler

Lumm ist "beeindruckt von der reichen Geschichte der Stadt, von der alten Struktur und den markanten historischen Baulichkeiten. Es ist eine höchst interessante Aufgabe, Herzogenaurach zeichnerisch einzufangen, eine Aufgabe, die sich lohnt", sagt der Künstler. "Herzogenaurach wird im Buch daher besonders stark herauskommen", verspricht er. Sollten Bürger den Maler in der Stadt bei seiner "Arbeit" treffen, sollen sie ihn ruhig ansprechen, "er freut sich über interessante Gespräche und baut sie eventuell in seine Zeichnung mit ein", teilt Hoyer mit. Erscheinen soll sein Kunstbuch über den Landkreis Ende des Jahres 2017. red