Bad Staffelstein — Riesenerfolg für die Viktor-von-Scheffel-Schule: Das Schülerprojekt "Maingezwitscher" unter der Leitung von Studienrätin Annette Hohl erhielt den Sonderpreis des Bundesumweltwettbewerbs, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschrieben wurde. Insgesamt hatten sich bundesweit 190 Projektgruppen beworben. In den erlauchten Kreis der zwölf Preisträger schaffte es die Viktor-von-Scheffel-Schule als einzige Realschule Deutschlands.
Prämiert wurde die Idee, entlang eines renaturierten Mainarms einen Wander- und Erlebnisweg für Kinder zu errichten, der über die Entwicklung des Mains, seine typischen Gesteinsarten sowie den Lebensraum der Vögel und Fische informieren soll. Die 14 Schüler konzipierten einen außergewöhnlichen Wanderweg mit fünf interaktiven Aufgabenstationen, der auch einen Turm für Vogelbeobachtungszwecke einschließt. Bei der Erstellung des Wander- und Erlebnisweges arbeiteten die jungen Naturschützer mit dem Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Coburg, dem Landratsamt sowie mit Vertretern des "Flussparadies Franken e. V." zusammen.
Die Ehrung wurde in Duderstadt von der niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt vorgenommen. Stellvertretend für das gesamte Team nahmen fünf Schüler der Arbeitsgruppe, Projektleiterin Annette Hohl sowie Konrektor Matthias Welsch den Preis in Empfang. Berücksichtigt wurden bei der Preisvergabe vor allem der Bezug zur Umwelt und Natur, auch das wissenschaftliche Vorgehen der Schüler war bei der Bewertung der Projekte von hoher Bedeutung. Da der im Mai 2015 feierlich eröffnete Wanderweg in Unterbrunn den geforderten Ansprüchen in außerordentlichem Maße übersteigt, erhielt die Schulgruppe den Sonderpreis des Bundesumweltwettbewerbs, der von der Heinz-Sielmann-Stiftung gestellt wurde. Die AG "Maingezwitscher" ist inzwischen mehrfach ausgezeichnet worden.
Die Mitglieder der ausgezeichneten Projektgruppe: Michael Fleischmann, Tim Dinkel, Jan Wehner, Markus Herold, Andreas Weidner, Daniel Weis, Tilo Hollfelder, Johanna Püls, Ece Caliskan, Marcel Schardt, Felix Fleischmann, Alexandra Horn, Sophie Amon und Simone Schunke. red