In der Adventszeit fanden die Vorlesewettbewerbe der 5. Klassen der Staatlichen Realschule Burgkunstadt in der Vogtei statt. Wie jedes Jahr durften die bereits ermittelten besten Leser der einzelnen Klassen ihre Künste den Klassenkameraden präsentieren und wie immer konnten die jungen Leser ihre Mitschüler und die Lehrer begeistern.


Selbst gewählter Text

In den Wochen vor der Endausscheidung waren die beiden besten Vorleser jeder Klasse im Deutschunterricht ermittelt worden. Während des Wettbewerbs durfte im ersten Teil ein Ausschnitt aus einem selbst gewählten Buch vorgetragen werden. Dabei gingen für die 5 a Lena Rübensaal und Luzie Peters an den Start. Die Klasse 5 b schickte Emilia Karlisch und Emma Schultheiß ins Rennen. In der Klasse 5 c setzten sich Frieda Wagner und Julius Wendrich im klasseninternen Vergleich durch.
Bereits im ersten Teil überzeugten die Vorleser durch eine gelungene Textgestaltung, so gelang es ihnen hervorragend, Stimmung und Atmosphäre einzufangen, umzusetzen und die Juroren in ihren Bann zu ziehen. Ein weiteres Kriterium war die Lesetechnik. Eine deutliche Aussprache, ein angemessenes Lesetempo und eine sinngemäße Betonung waren Aspekte, die von den Deutschlehrerinnen Schnödt und Neuperth, der Deutschlehrerin und Direktorin Monika Geiger sowie dem Fachbereichsleiter im Fach Deutsch, Stefan Schnödt, bewertet wurden.
Nach der Pflichtübung erfolgte für die Schüler die Kür, das heißt, es musste ein Ausschnitt aus einem unbekannten Text zum Besten gegeben werden. Der Organisator des Vorlesewettbewerbs, Stefan Schnödt, wählte dafür Andreas Steinhöfels "Dirk und ich". Hier trennte sich dann die Spreu vom Weizen, und die Jury musste sich aus einem kleineren Kreis für die besten Leser der Schule entscheiden.


Knappste Entscheidung

So überzeugten in den Bewertungskategorien Lesetechnik und Textverständnis durch einen hervorragenden Vortrag Luzie Peters und Emilia Karlisch, die sich in der knappsten Entscheidung seit dem Bestehen des Wettbewerbs an der RSB den Sieg teilten. Beide werden für die RSB beim Regionalentscheid West gegen andere Lesesieger oberfränkischer Realschulen antreten und sicherlich auch hier ein Wörtchen bei der Preisvergabe mitsprechen können.
Alle Teilnehmer konnten am Ende ein Buch und eine Urkunde aus den Händen von Direktorin Monika Geiger und Stefan Schnödt in Empfang nehmen. Auf die beiden Schulsieger wartete noch ein kleines Extrapräsent. Abschließend bleibt der Schulfamilie der Realschule Burgkunstadt noch, sich bei der Friedrich-Baur-Stiftung zu bedanken, welche die Räumlichkeiten der Vogtei zur Verfügung gestellt und so den Vorlesewettbewerben einen würdigen Rahmen verliehen hatte. red