Die aus Nordamerika eingeschleppte Stauden-Lupine (Lupinus polyphyllus) ist noch immer ein Problem. Die hübsch lila blühende Pflanze, die mit ihren besonderen Wurzeln Stickstoff im Boden anreichert und damit die typischen Arten der mageren Rhöner Bergwiesen wie Trollblume, Teufelskralle und Arnika verdrängt, ist nach wie vor weit verbreitet. Das teilt eine Mitarbeiterin der Regierung von Unterfranken in einer Pressemitteilung mit.

Sie kündigt an: Am 1. Juli gibt es öffentliche Aktionen zur Entfernung der Lupine und zum gemeinsamen Bestimmen von Tier- und Pflanzenarten. Schüler des Rhöngymnasiums Bad Neustadt helfen seit Jahren mit, die Amerikanische Staudenlupine auf ausgewählten Wiesen zu entnehmen. Der Aktionstag des Rhöngymnasiums Bad Neustadt findet diesmal in Kooperation mit der Ulstertalschule aus Hilders statt.

Da man nur schützen kann, was man kennt und schätzt, laden Mitarbeiter des Unesco-Biosphärenreservates Rhön darüber hinaus Kinder, Jugendliche und Familien zum gemeinsamen Bestimmen von Tier- und Pflanzenarten im Naturschutzgebiet "Trockengebiete nordwestlich Mittelstreu" ein. Treffpunkt ist die Kreuzung Frickenhäuser Straße, Abfahrt Birkighütte westlich von Oberstreu am 1. Juli um 15 Uhr. Die Teilnahme kostet nichts. Anmelden können sich Interessierte bis Donnerstag, den 30. Juni über brrhoen@reg-ufr.bayern.de oder die Tel.: 0931/380  16 65 (montags bis freitags). red