Der Schachclub Höchstadt hat in der Jahreshauptversammlung die Stadtmeister geehrt und das Jahr 2018 Revue passieren lassen. Im Ausblick ging es um die Erwachsenenteams und den Besuch der Krasnogorsker Schachfreunde im August.

Die Ehrung der Stadtmeister nahmen die Vorsitzenden Reiner Schulz und Elias Pfann vor. Bester Schüler war Felix Stier vor Jan Bieberle und Jakob Gugel. Bei den Jugendlichen siegte Jan Bieberle vor Nicolas Leiß. Stärkster Ü60-Senior war wie im Vorjahr Reiner Schulz vor Janusz Gorniak. Im Hauptturnier der Erwachsenen mit 22 Teilnehmern triumphierte erneut Lukas Schulz mit sieben Siegen aus sieben Partien. Auf Rang zwei kamen gleichauf Peter Seidel und Tobias Schwarzmann. Bester Blitzschachspieler wurde Michael Brunsch.

Reiner Schulz berichtete, das der Schachclub um drei auf 83 Mitglieder angewachsen ist. Er blickte auf die zahlreichen Open-Teilnahmen in Franken zurück, wobei er die oberfränkischen Einzelmeisterschaften in Schney hervorhob. Weiter erinnerte er an das Sommerfest, ein Schülerturnier und die erste Vereinskonferenz.

Die größten Erfolge feierten Lukas Schulz als zweifacher bayerischer Meister und Jakob Gugel, der in der U8 zahlreiche Titel sammelte.

Herausforderungen gibt es hingegen bei den Mannschaften. In den Jugendligen reichte es nicht für erste Plätze, die beiden Erwachsenenteams sind derzeit abstiegsbedroht. Über die Wieder-Gründung einer dritten Mannschaft wurde diskutiert, jedoch noch nicht entschieden.

Kassier Wolfgang Paulini ging auf die Finanzen ein. "Des basst scho", sagte er.

Ausführlich blickten die Mitglieder auf die Schachfreundschaft mit Höchstadts russischer Partnerstadt Krasnogorsk zurück. Im September waren elf Höchstadter nach Krasnogorsk gereist und hatten unvergessliche Tage erlebt. Norman Bauschke ("Der Besuch hätte noch viel länger dauern dürfen") zeigte Fotos und Videos.

Sibylle Menzel vom Freundeskreis Höchstadt-Krasnogorsk sagte ihre Unterstützung beim anstehenden Besuch von 16 russischen Schachfreunden im August zu. Geplant sind das 1. Höchstadter Jugendschnellschachturniers sowie eine Veranstaltung mit Großmeister Helmut Pfleger. Im März sollen die genauen Details festgelegt werden. Sebastian Dietze