Pretzfeld — Der erste Gummiballon, hergestellt vom englischen Naturforscher und Experimentalphysiker Michael Faraday, schwebte schon 1824 bis an die Zimmerdecke. Besonders auf Kinder üben die bunten Luftballons seit je her eine besondere Anziehungskraft aus.
Zum Horizont und möglichst noch viel weiter darüber hinweg sollten auch die Luftballons fliegen, die Eltern für ihre Kinder am Stand des Fördervereins der Walter-Schottky-Grundschule bei seiner ersten Vereinsaktivität anlässlich des Schul-Sommerfestes gekauft hatten.

Rund 200 Luftballons

Etwa 200 Luftballons wurden von den erwartungsvollen Kindern in Richtung Himmel aufgelassen, um im besten Fall nach vielen Reise-Kilometern gefunden und mit einer anhängenden Postkarte wieder an die Heimatanschrift zurückgeschickt zu werden.
In einer überdimensional großen Landkarte hatte jetzt Fördervereinsvorsitzender Jens Götz jene Orte markiert, an denen Luftballone gefunden wurden. 21 Hauptpreise konnten für deren Flugstrecken vergeben werden, von denen der am nächsten gelandete Ballon 17,5 Kilometer nach Waischenfeld flog. Der Ballon mit der weitesten Flugstrecke fiel im 213 Kilometer entferntern Wiedemar in Sachse vom Himmel. Auch der Ballon von Schulleiterin Annette Forster-Sennefelder wurde durch günstigen Wind 58 Kilometer bis nach Bischofsgrün getragen; das reichte für den zwölften Platz.

Freudige Überraschung

Zur Überraschung aller Kinder stellte Annette Forster-Sennefelder ihren Preis, eine Kindertageskarte im EBSer Mare, spontan wieder zur Verfügung und machte damit der durch die Verlosung ermittelten Ersatz-Gewinnerin Leila Keilholz eine besondere Freude.
Den dritten Platz belegte Hannes Igel, dessen Ballon 97,4 Kilometer nach Bad Brambach föog. Ihm folgte auf Platz zwei Hannes Dittenhöfer; 107 Kilometer flog nach Ballon nach (Arnoldsgrün.
Den Sieg holte sich Matthias Sieg, dessen Luftballon die Rekordzahl von 213 geflogenen Kilometern markierte.
red