Die Zeichen stehen auf Grün: Mit dem Umbau der Kreuzung von B 303, Hauptstraße und Bahnhofstraße will das Staatliche Bauamt Bayreuth in Ludwigschorgast einen Unfallschwerpunkt entschärfen. Die geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auch für Fußgänger und Radfahrer wurden dem Gemeinderat bereits in der September-Sitzung durch das beauftragte Ingenieurbüro Reinhard Schnabel aus Konradsreuth vorgestellt.

Zwei Linksabbiegespuren

Um den Anwohnern der Bundesstraße einen Überblick zu verschaffen, erläuterten die vier SPD-Räte das Vorhaben der Behörde nun an Ort und Stelle. "Wir wollen informieren, aber auch eure Meinung dazu hören", sagte Tobias Braunersreuther zu den unmittelbar Betroffenen. Seinen Worten zufolge ist vorgesehen, die Kreuzung mit zwei Linksabbiegespuren auf der Bundesstraße 303 sicherer zu machen. Zudem werde die Bahnhofstraße aufgeweitet und die beiden Busbuchten in Richtung Untersteinach und Wirsberg würden jeweils hinter die Kreuzung verlegt. Punkte, deren Umsetzung die Anlieger begrüßten, um die Unfallgefahr an der Stelle zu reduzieren.

Wie Braunersreuther weiter erklärte, werde der Verkehr auf der Kreuzung künftig in allen Fahrtrichtungen per Ampel geregelt. Das heißt, auch in der Haupt- und der Bahnhofstraße.

Rückstaus befürchtet

Hierzu gaben die Anwohner zu bedenken, dass es in beiden Fällen verstärkt zu Rückstaus kommen könnte. Lärm und Luftverschmutzung durch Anhalten und Anfahren der Fahrzeuge wären die Folge. Schließlich habe die Bundesstraße wegen des Verkehrsflusses die längeren Grünphasen.

Zur Frage, ob auch ein Kreisel als Lösung angedacht war, sagte   Gemeinderat   Jürgen Beyer, dass diese Variante schon allein aus Platzgründen gescheitert sei.

Tempo-70-Regelung erweitern

Ein Wunsch der Betroffenen war: Der Abschnitt mit der bereits bestehenden Tempo-70-Regelung im Kreuzungsbereich sollte in beide Richtungen auf der B 303 erweitert werden.

Am Ende hatte man sich darauf verständigt, dass die Anwohner ihre Anliegen in schriftlicher Form an die Bürgermeisterin weiterleiten, die dann die verantwortlichen Vertreter des Staatlichen Bauamtes zu einem Gespräch einladen soll. red