Der junge Kronacher Luca-Leon Pfadenhauer ist Bayerns prüfungsbester Werkzeugmechaniker 2020. Er absolvierte seine Ausbildung bei der Heinz-Glas GmbH & Co. KGaA in Tettau. Bei seiner Abschlussprüfung 2020 erreichte er in seinem Ausbildungsberuf die bayernweit höchste Punktzahl und ist damit einer von insgesamt 135 Bayerns Besten 2020.

Hans Rebhan, IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des IHK-Gremiums Kronach, freut sich über das großartige Ergebnis und lobt die hervorragende Leistung. "Der Beste seines Ausbildungsberufs in ganz Bayern zu sein, ist ein sensationeller Erfolg, auf den man zu recht stolz sein kann. Auch für den Ausbildungsbetrieb, denn eine duale Ausbildung funktioniert tatsächlich nur dual, wenn sich Auszubildender und Betrieb gleichermaßen engagieren und einbringen."

Von dem großartigen Ergebnis seiner Abschlussprüfung war Luca-Leon Pfadenhauer überrascht, freut sich aber natürlich sehr. "Es ist ein schönes Gefühl, etwas erreicht zu haben." Seine mehrjährige Ausbildung zum Werkzeugmechaniker absolvierte Pfadenhauer unter anderem nach den Grundsätzen "Nicht aufgeben" und "Fragen kostet nichts". Er lobt die Unterstützung seiner Ausbilder und Kollegen, die ihm während seiner Ausbildungszeit immer mit Rat und Tat zur Seite standen. Durchhaltevermögen ist auch eine Eigenschaft, die er künftigen Auszubildenden ans Herz legen möchte. "Man sollte nicht gleich den Kopf in den Sand stecken, nur weil man vielleicht etwas nicht gleich versteht", so der Rat des Bayernbesten. Er selbst hat bereits Pläne für seine weitere berufliche Laufbahn geschmiedet. Pfadenhauer möchte zunächst praktische Erfahrungen sammeln und danach eine Weiterbildung zum Industriemeister Metall absolvieren.

Mit der Heinz-Glas GmbH & Co. KGaA hat sich Pfadenhauer für einen langjährigen Ausbildungsbetrieb entschieden. Das Unternehmen bildet an vier deutschen Standorten in insgesamt 16 verschiedenen Ausbildungsrichtungen aus. Dabei wird sehr viel Wert auf eine breit gefächerte Unterstützung der Auszubildenden gelegt, über innerbetriebliche Unterrichtseinheiten, verschiedene Azubi-Projekte oder Spieleabende für den Zusammenhalt im Team bis hin zum Shuttle-Service. Auch internationale Erfahrungen werden gefördert, wie Florian Feuerpfeil, bei Heinz-Glas Ausbilder für den Werkzeugbau, erläutert. So erhalten alle Auszubildenden die Möglichkeit, die internationalen Standorte des Unternehmens zu besuchen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Am Konzept duale Ausbildung überzeugt nach Ansicht Feuerpfeils vor allem die Kombination aus Theorie und Praxis, die es ermögliche, die Auszubildenden sehr schnell in die betrieblichen Abläufe zu integrieren. Zudem sei der Austausch zwischen Ausbilder und Berufsschule wertvoll für die Entwicklung der Auszubildenden. red