Der AMC Coburg lud zum 14. und 15. ADAC Rallye-Sprint Coburg nach Eisfeld in Thüringen. Das neue Konzept als Doppel-Rallye-Sprint lockte zahlreiche Teilnehmer, zur Freude des AMC Coburg. Die Reckendorfer Bastian und Max Limpert fuhren dabei sehr erfolgreich.
Die Wertungsprüfung "Unterlauter" startete am Ortsrand von Oberwohlsbach, und kurz vor Mittelberg erreichten die Fahrer nach 7,5 anspruchsvollen Kilometern das Ziel. Das Streckenprofil bot im Bereich des Rundkurses den Teilnehmern und Zuschauern alles, was das Rallyeherz begehrt. Schnelle, enge Passagen, Schotter und auch die Ausfahrt hatten es in sich.
Bastian und Max Limpert warteten bis kurz vor dem Start mit ihrer Reifenwahl und entschieden sich für bereits angefahrene Regenreifen. Auf trockener Strecke rechneten beide nicht mit einer Bestzeit in der mit zehn Fahrzeugen sehr stark besetzten Klasse H14. In 4:32 Minuten nahmen sie der frontgetriebenen Konkurrenz 0,9 Sekunden ab und schafften so die erste Klassenbestzeit des Tages. Den zweiten und gleichzeitig letzten Durchgang des ersten Sprints des Tages gingen beide vielleicht etwas zu verhalten an und verloren fast zwei Sekunden auf den härtesten Gegner im Opel Astra. Somit ging der Klassensieg an Bernd Michel. Bastian Limpert sicherte sich mit Bruder Max im Italo BMW M3 den zweiten Platz.
Nach einer kurzen Pause hieß es dann auf zum 15. ADAC-Rallye-Sprint. Die Reifenwahl und die Konkurrenz blieben die Gleichen. Die Reckendorfer wollten auf jeden Fall den zweiten Platz in der Klasse H14 wiederholen und sechs der acht übrig gebliebenen Fahrzeuge hinter sich lassen.
Dies gelang, und sie schafften im letzten Durchgang des Tages nochmal eine Top-Zeit. Ein kurzer Schreck-Moment an einer Bremsschikane wurde überwunden, und Limpert/Limpert unterboten ihre eigene Bestzeit um fast vier Sekunden auf 4:28,6. Laut eigener Aussage war das "letzte Rille", mehr ging nicht auf der sehr selektiven Strecke mit dem heckgetriebenen BMW E30.
Im Gesamtklassement landeten die beiden in einem sehr starken Starterfeld, zweimal unter den Top Ten. Einmal Siebter und einmal Achter hieß es am Schluss für die Brüder Limpert. Ein toller Erfolg! Ein paar Tropfen Regen, und die Limperts hätten der Konkurrenz wohl ein Schnippchen geschlagen. obi