Als Höhepunkt musikalischen Könnens und Schaffens entpuppte sich das Konzert mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart am vergangenen Sonntagabend in der Höchstadter Stadtpfarrkirche.

Voll besetzt

Trotz der hochsommerlichen Witterung war die Kirche voll besetzt. Das Jubiläumskonzert des Höchstadter Liederkranzes anlässlich seines 150. Geburtstages zog die Kunstliebhaber an. Die Musiker und Sänger freuten sich Bürgermeister Gerald Brehm (JL) und seinen Stellvertreter Günther Schulz zusammen mit dem Hausherren Dekan Kilian Kemmer begrüßen zu können.

Kammerorchester mit Sinfonien

Das Höchstadter Kammerorchester unter der Leitung von Rüdiger Kaufmann umrahmte das Chorprogramm mit zwei Mozart-Sinfonien (G-Dur und D-Dur). Der Chor selbst brillierte nach der Einstudierung von Irina und Gabriel Konjaev mit dem "Laudate Dominum" und einem Teil aus der Missa solemnis sowie dem Offertorium aus der "Missa in festo S. Benedicti" zusammen mit dem Orchester. Chorischer Schlusspunkt war die Mozartsche Vertonung des uralten Fronleichnamshymnus "Ave Verum Corpus".

Rüdiger Kaufmann half beim Verständnis der Werke mit kommentierenden Interpretationen und Informationen zur Biografie und zum musikalischen Konzept des großen Klassikers Wolfgang Amadeus Mozart. In erstaunlich gelungener Intonation und harmonisch-rhythmischer Sicherheit präsentierte sich der Jubelchor bei den Darbietungen. Die Gesangssoli übernahm die Sopranistin Christiane Thamm aus Dresden meisterhaft. Das Orchester überzeugte ebenso durch sein profiliertes Spiel, das einem professionellen Ensemble in nichts nachstand. red