Mit einem grundsätzlich positiven Resümee der Konzertsaison 2019 eröffnete der Erste Vorsitzende des Vereins "Kunst & Musik im Schlosspark Unterleinleiter", Eduard Nöth, die Hauptversammlung. Nöth sprach davon, dass das Interesse an den qualitativ hochwertigen Sommerkonzerten im wunderbaren Schlosspark von Unterleinleiter nach wie vor groß sei. Die Schlossparkveranstaltungen können mittlerweile auf ein verlässliches Stammpublikum setzen. Leider habe der Wettergott trotz des "Jahrhundertsommers" im letzten Jahr nicht so mitgespielt, wie man es gerne erwartet hätte.

Es sei, so Nöth, ein großes Verdienst der ehrenamtlich Tätigen im Verein, Unterleinleiter zu einem überregional bedeutsamen Spielort für ansprechende Sommerkonzerte entwickelt zu haben. Zudem habe sich der Tag des offenen Parks Ende Juli zu einem Publikumsmagneten entwickelt.

Geschäftsführer und Kassier Helmuth Ochs berichtete, dass der Verein derzeit aus 32 Mitgliedern besteht und alleiniger Träger der Konzertreihe ist.

Ochs und Marion Handschug stellten das Programm für die 18. Konzertsaison im laufenden Jahre vor. Eröffnet wird der Konzertreigen am Samstag, 27. Juni, um 17 Uhr auf der Waldwiese. Norbert Nagel wird mit seinem Ensemble "Lieblingslieder" von Bach bis Glenn Miller präsentieren. Am Samstag, 11. Juli, um 17 Uhr betritt erstmals das "TrioConBrio", das mit Flöte, Bratsche und Gitarre besetzte "kleinste Orchester der Welt", mit dem "Best-of-Jubiläumsprogramm" die Bühne im Schlosspark.

Der Verein lädt auch 2020 wieder Kinder mit Eltern und Großeltern zum Kindertheater am Samstag,18. Juli, um 10.30 Uhr in das Heckentheater ein. Das Ensemble Fränkischer Theatersommer bringt das Stück "Augustine will tanzen" von Jan Burdinski auf die Bühne. Am gleichen Tag um 16 Uhr präsentieren sich das Bamberger Streichquartett und Markus Mester, 1. Solotrompeter der Bamberger Symphoniker, unter dem Titel "Es schallt die Trompete" mit Meisterwerken aus Barock und Klassik auf der Bühne der Waldwiese. Die Konzertreihe 2020 beendet am 1. August um 17 Uhr das Quartett mit Stefan Grasse und lässt mit Gitarre Klarinette, Akkordeon und Percussion unter dem Titel "Zwischen Himmel und Erde" Tango, Bossa, Son, Valse und Flamenco erklingen.

Erdmute Knauer wies darauf hin, dass am Sonntag, 26. Juli, von 13 bis 18 Uhr der Tag des offenen Parks stattfindet.

Vorsitzender Nöth dankte dem Eigentümer des Schlossparks, Knut Arndt, für die kostenlose Überlassung seiner Parkanlage sowie allen freiwilligen Helfern, die diesen Konzertreigen erst ermöglichen.

Nöth betonte, dass die Schlossparkkonzerte in diesem Jahr zum 18. Male durchgeführt werden und seit dem Start im Jahre 2003 ohne jegliche staatliche oder kommunale Finanzhilfe durchgeführt werden. Allein durch Mitgliederbeiträge, durch die Eintrittsgelder der Konzertbesucher, durch das Engagement des Schlossbesitzers und durch Sponsorengelder der Sparkasse Forchheim werden jährlich vier Konzerte und ein Kindertheater erfolgreich veranstaltet.

Die Mitglieder billigten einstimmig den Kassenbericht von Helmuth Ochs. Aufgrund der Witterungsverhältnisse, die den einzelnen Veranstaltungen teilweise kräftig zusetzten, entstand 2019 ein Verlust von rund 900 Euro. Die finanziellen Grundlagen des Vereins bleiben jedoch aufgrund bestehender Rücklagen stabil. red