Es bedurfte seiner auch wegen der Offenheit des Angeschuldigten sowie der eindeutigen Sachlage nicht.
Wie der 39-Jährige in den Besitz der Waffen kam, erklärte er damit, dass bei manchen Aufträgen für Kunden Fundstücke an ihn fielen, die er eben ohne große Überlegungen an sich nahm. Auf glaubhafte Unwissenheit lässt sich bilanzieren, was Hilmar Lampert für seinen Mandanten in Anspruch nahm. Ein ansonsten "rechtschaffenes Leben" bei gelegentlicher "Leichtgläubigkeit" führte er für seinen Klienten ins Feld. Das war das Gegenteil dessen, was Staatsanwältin Susanne Heppel zu dem Lichtenfelser in den Sinn kam. "Ich kann nicht erkennen, wieso er in Zukunft keine (Straftat) mehr begehen wird", so ihre Einschätzung zu dem Mann, der ihrer Ansicht nach "ganz erheblich bei Gericht arbeiten" ließ.

Bewährungsstrafe verhängt

Eine Haftstrafe auf