Die Wetterprognosen für das Liga-Wochenende waren alles andere als eindeutig, vor allem was das Entstehen der vorhergesagten starken Gewittertätigkeit in der feuchtlabilen Luftmasse betraf. Die Lichtenfelser Piloten hofften auf den positiven Einfluss der Mittelgebirge, dort entstehen die Gewitter in der Regel zuerst, so dass zumindest im Vorland kurze Flüge möglich sein sollten.
Mit Blick Richtung Thüringer Wald konnte man schon früh die mächtigen Gewittertürme entdecken, die erhoffte Thermik im Vorland setzte allerdings erst spät am Nachmittag ein, dann aber kurz und heftig. Vier Piloten des Aero Club nutzten die kleine Chance auf eine Wertung mit einer kurzen Sprintstrecke vor der Gewitterwand zwischen Naila und den Gleichbergen. Allerdings gelang es keinem, die volle Wertungszeit von zweieinhalb Stunden auszunutzen. Gerd Peter Lauer musste sogar vorzeitig in Kronach landen.
Juniorpilot und Meteorologe Jan Kretzschmar nutzte das kurze Wetterfenster noch am besten und erflog mit der Vereins-LS-8 eine Schnittgeschwindigkeit von 80,16 km/h über eine Strecke von 200 km. Zweitbester war Markus Reuß mit 72,28 km/h über 180 km. Lauer landete mit seiner LS 8 nach 166 km bei 66,54 km/h auf dem Flugplatz Kronach. Mit den Ergebnissen holten die Lichtenfelser Piloten Rang 8 in der Runde und arbeiteten sich auf Gesamtplatz 14 vor.


Lichtenfelser Jugend erfolgreich

Erfreulich waren aus Lichtenfelser Sicht auch die Ergebnisse in der U25-Juniorenliga. Dort belegt das Juniorteam des Aero Club Lichtenfels mit den Piloten Jan Kretzschmar, Dominik Biesenecker, Patric Rießner und Philipp Lauer derzeit auf Bundesebene Rang 15 und in der Landeswertung Bayern sogar Rang 2 hinter den Juniorpiloten aus Königsdorf-Geretsried. red