Seit langer Zeit kommen jährlich am 23. April zahlreiche Georgen oder Georginen nach Vierzehnheiligen , um am Gedenktag des heiligen Georg mit einem Festgottesdienst in der Basilika ihren Namenstag zu feiern.

Im Anschluss organisierte das aus Georg Lohneis, Georg Donath, Georg Kronecker und Georg Köstner bestehende Georgentag-Komitee in der Regel noch einen gemeinsamen Tagesausflug, der aber bedingt durch die Corona-Pandemie in den vergangenen drei Jahren entfiel.

Feierten früher regelmäßig weit über hundert Georgen ihren Namenstag mit einem Gottesdienst in der Basilika, so ist die Teilnahme mittlerweile beträchtlich unter hundert abgerutscht. Dies liegt weniger an der Corona-Pandemie, sondern vielmehr daran, dass der schöne Name Georg schon seit Jahrzehnten an Attraktivität verloren hat und zurzeit fast ganz aus der Mode gekommen ist.

Das Georgentag-Komitee versucht seit Jahren, dieser Tendenz entgegenzuwirken und den Eltern diesen ausdrucksvollen Vornamen für ihr neugeborenes Kind wieder nahezubringen. Deshalb beschloss das Komitee, alle neuen Erdenbürger mit dem Namen Georg zu besuchen und ihnen ein kleines Geschenk samt Urkunde zu überbringen.

Hoch erfreut waren die Mitglieder des Georgentag-Komitees jetzt, dass sie kürzlich mit Georg Schnapp und Georg Dinkel wieder zwei kleine Georgen zusammen mit ihren Eltern begrüßen durften, um ihnen ein Geschenk und eine Urkunde zu überreichen. thi