Zum Artikel "Ausgleichsflächen für den Eingriff" im Fränkischen Tag vom Mittwoch, 3. März, ging uns folgender Leserbrief zu:

Nach dem kollektiven Protestschrei von Naturschützern , als bekannt wurde, dass die Firma CS-Trans in Grundfeld auf einem Acker eine Halle bauen will, bin ich doch etwas schockiert, als ich diesen Artikel gelesen habe. Für eines Acker, der neben der Autobahn liegt, auf der Gegenseite ein monströses Fabrikgebäude und irgendwann springt das Industriegebiet sowieso auf die Grundfelder Seite, fällt man 100 (!!!) Bäume nebst Unterbewuchs. Ein wertvolles Biotop mit streng geschützten Tierarten wurde unwiderruflich zerstört, daran ändern auch die "Ausgleichsflächen" nichts. Was mich am meisten entsetzt: Wo bleiben unsere vorher so aktiven Naturschützer , die bis zum Bürgerentscheid mit allen Mitteln den Bau der Halle auf dem Acker verhindert haben? Gilt hier das Floriansprinzip? Der Firma CS-Trans kann man keinen Vorwurf machen, sie hatte ja ein optimales Grundstück gefunden, und dass sie ihr in jahrelanger Arbeit aufgebautes Unternehmen weiterführen will, ist selbstverständlich. Ein Wort noch zum Bürgerentscheid: Warum wurde der überhaupt durchgeführt? Der für CS-Trans positive Ausgang hat offensichtlich niemanden wirklich interessiert.

Günter Lienert

Bad Staffelstein