Mit der Einrichtung der neuen (und schon der vormaligen) Seelsorgebereiche organisiert das Erzbistum Bamberg die pastorale Landschaft in einer Weise, die so oder ähnlich auch anderswo verwirklicht wird. Es ist die Struktur pastoraler Großräume, die hier entsteht. Im Vergleich zum kleineren Zuschnitt der Pfarreien bringt sie Chancen und Risiken mit sich, die jeweils bedacht sein wollen.

Welche Bedeutung hat diese Veränderung für das aktive Leben der so miteinander im Verbund stehenden Gemeinden? Was bedeutet sie für den gelebten Glauben überhaupt? Um eine Antwort zu finden, lenkt ein Tagesseminar am Samstag, 11. Juni, von 9.30 bis 17 Uhr den Blick auf reale Gemeindestrukturen in Vergangenheit und Gegenwart. Zum Thema werden zugleich die idealen Vorstellungen von christlicher Gemeinde, wie sie Theologie und Kirche über die Zeiten entworfen haben.

Den Glauben leben

Bei allem geht es auch um die Frage, wie die einzelne Christin und der einzelne Christ in den jeweiligen Strukturen ihren und seinen Glauben leben kann. Die Leitung hat Rektor Prof. Dr. Elmar Koziel inne.

Die Veranstaltung findet in den Bildungs- und Tagungshäusern in Vierzehnheiligen statt. Kosteninformation und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es bis Donnerstag, 2. Juni, unter der Telefonnummer 09571/9260, per E-Mail info@14hl.de oder unter www.14hl.de. red