Nach Beantragung des Planfeststellungsverfahrens für den Ersatzneubau der Höchstspannungsleitung vom Umspannwerk Redwitz bis zum Umspannwerk Mechlenreuth durch die Übertragungsnetzbetreiberin Tennet TSO GmbH hat die Regierung von Oberfranken Ende 2018 eine Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung durchgeführt. Am 27./28. Januar fand hierzu ein Erörterungstermin statt.

Aufgrund der vorgetragenen Äußerungen und Stellungnahmen sowie aufgrund technischer Änderungen wurden die Planunterlagen von der Vorhabenträgerin ergänzt und aktualisiert.

Die Planänderungen betreffen Grundstücke in den Städten Burgkunstadt, Kulmbach, Münchberg und Stadtsteinach, den Märkten Grafengehaig, Küps, Mainleus, Marktleugast und Marktzeuln sowie in den Gemeinden Guttenberg, Redwitz und Weißdorf. Gegenstand der geänderten Planunterlagen sind im Wesentlichen geänderte Trassenverläufe bei Schimmendorf, Neuensorg und Münchberg, einzelne Mastverschiebungen, zusätzliche Waldüberspannungen, die Anpassung der Austrittsmaße an Maststandorten, Änderung von Masthöhen, geänderte Betroffenheiten durch Verschiebung der Schutzstreifen und die Anpassung der temporären Inanspruchnahmen. Außerdem wurden die Umweltunterlagen geändert und ergänzt.

Mit den geänderten Planunterlagen wird nun erneut eine Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Es werden auch nochmals die Stellungnahmen der einschlägigen Fachbehörden eingeholt und die betroffenen Städte, Märkte und Gemeinden beteiligt.

Alle Interessierten können einen Monat lang, von Donnerstag, 4. Februar, bis Mittwoch 3. März, Einsicht in die geänderten Planunterlagen nehmen. Die Auslegung der Planänderungsunterlagen erfolgt in elektronischer Form durch die Veröffentlichung im Internet unter www.reg-ofr.de/obrc. Diese Veröffentlichung im Internet ersetzt die Auslegung der Unterlagen zur Planänderung vor Ort.

Als zusätzliches Informationsangebot liegen die Planänderungsunterlagen auch in den betroffenen Kommunen während der Dienststunden zur allgemeinen Einsicht aus. Die geltenden Hygienemaßnahmen sowie gegebenenfalls bestehende Zutrittsregelungen und Vorgaben zu Terminabsprachen müssen beachtet werden. red