"Es ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung umfassender Impfschutz gelungen." Mit diesen Worten beschreibt BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak die jüngst durchgeführte Zweitimpfung bei den bevorrechtigten Senioren , die in der Wohnanlage "Quellenhof" in unmittelbarer Nachbarschaft zum BRK-Wohn- und Pflegeheim "Am Staffelberg " in Bad Staffelstein leben.

Rund 30 hochbetagte Menschen konnten die Erst- und Zweitimpfung innerhalb kurzer Zeit erlangen, da das mobile Impfteam des Landkreises Lichtenfels vor Ort kam.

Julia Stöckinger vom BRK-Beratungs- und Servicebüro war für diese Möglichkeit sehr dankbar, da einige Senioren im benachbarten Pflegeheim Angehörige haben, die dort gepflegt werden und somit der Impfstatus erheblich ausgebaut werden konnte.

"Immerhin leben im Pflegeheim und im Quellenhof mehr als 100 Senioren auf einer überschaubaren Grundstücksfläche", wie Thomas Petrak ergänzte. Letztlich werde das Leben in der Nachbarschaft für die Zukunft vereinfacht, sobald weitere Lockerungen bei den Besuchsbeschränkungen durch die Politik in Angriff genommen werden. Da habe der erreichte Impfstatus in der Bevölkerung eine bedeutende Rolle.

Hohe Impfbereitschaft

Erfreulich sei zudem die hohe Impfbereitschaft gewesen, wie Julia Stöckinger feststellte. Die Senioren hätten sich durch kritische Stimmen nicht beirren lassen und das mobile Angebot im Mehrzweckraum genutzt. Eine ausführliche ärztliche Beratung erfolgte ebenso wie die Einhaltung aller gängigen Schutzmaßnahmen .

Die Zusammenarbeit mit dem Impfteam verlief harmonisch, alle vorbereitenden Maßnahmen konnten zügig abgeschlossen werden.

Senioren als Vorbild

Nach den Ausführungen des Roten Kreuzes hilft diese Impfaktion auch dem benachbarten Pflegeheim, da durch die engen Kontakte der Senioren in beiden Häusern die Möglichkeit für ein Ausbruchsgeschehen, das die Pflegeteams unbedingt vermeiden wollen, weiter eingeschränkt werde.

Abschließend stellte BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak fest: "Wir sind auf dem Weg, dass Impfungen als selbstverständliche gesundheitliche Maßnahme angesehen werden, und da ist es toll, wenn die älteren Menschen den jüngeren Menschen das Signal geben, sich nicht zurückzuhalten, sobald es möglich ist." red