Der Schneefall und die winterlichen Temperaturen erfreuen vor allem Spaziergänger und Skilangläufer. Das Staffelsteiner Land ist derzeit überzuckert von einer weißen Schneedecke, die besonders in den seltenen sonnigen Momenten die Landschaft in wundervolle Schwarz-Weiß-Kontraste hüllt.

Vor allem auf dem Staffelberg oder im Banzer Wald zeigt sich der Winter von seiner schönsten Seite. Die Konturen der Staffelbergplateaus werden durch den Schnee besonders malerisch herausgearbeitet. In den Wäldern bezaubern die mit Schnee bepuderten Bäume nicht nur Spaziergänger und Hobbyfotografen, sondern auch manche/n Reiter/in.

Sportlicher Ausgleich zum Homeoffice

Trotz der Minusgrade betätigen sich viele Menschen sportlich. Rund um Bad Staffelstein sind in diesen Tagen besonders viele Jogger zu sehen sowie Spaziergänger mit Nordic-Walking-Stöcken, die sich offenbar tagsüber an der frischen Luft einen Ausgleich zum Dienst im Homeoffice suchen.

Doch auch traurige Seiten des Lockdowns sind festzuhalten: Der leere Parkplatz der Obermain-Therme ist etwas, an das sich kaum jemand im Staffelsteiner Land gewöhnen will und kann. Gerade solche nasskalten Wintertage locken zu normalen Zeiten viele Tausend Menschen ins Thermalbad . Die Therme muss aber wegen der geltenden Kontaktbeschränkungen auf jeden Fall bis Mitte Februar geschlossen bleiben. Der Werkleiter des Thermalbads , Hans Josef Stich, teilte mit, dass die Amtszeit von Thermenkönigin Michelle I. um ein weiteres Jahr bis 2022 verlängert wird. Sie amtiert seit 2018.