Positiv fiel in der jüngsten Gemeinde­rats­sitzung der Sach­stands­bericht zur Erschließung des Bau­gebietes Steinachblick in Trainau aus.

„Der erste Bagger ist angerollt“, ließ Bürgermeister Jürgen Gäbelein wissen. Mittlerweile gebe es für alle 25 Bau­parzellen Reservierungen. Darüber hinaus existiert eine „Nachrückerliste“, so dass es momentan mehr Interessenten als Bauplätze gibt. Die Fertigstellung ist für den 30. April 2022 geplant. Die Telekom Deutschland teilte in einem Schreiben mit, dass es ihr nicht möglich sei, das Bau­gebiet „Steinachblick“ mit Telekommunikations­leitungen wirtschaftlich zu erschließen. Dies bedeutet, dass eine Erschließung mit Glas­faser­leitungen nur über die SÜC Energie und H2O GmbH, Coburg, erfolgt.

Weiter teilte der Bürgermeister mit, dass die Gemeinde Redwitz zur Durchführung einer Detail­untersuchung bezüglich der Altlastenverdachtsfläche in Redwitz verpflichtet war. Zusammenfassend kommt der Sachverständige zu dem Ergebnis, dass von den Auffüllungen derzeit und auch zukünftig keine Gefährdungen für das Grund­wasser ausgehe, solange dort keine Boden­eingriffe stattfänden.

Dauer­thema Hunde­kot

Erneut ein Thema war die Aufstellung von Hunde­toiletten und Beutel ­spendern im Gemeinde­gebiet. Gäbelein erinnerte daran, dass in der Vergangenheit immer wieder Beschwerden über Hunde­kot auf Straßen und Gehwegen entlang Grünstreifen und Feld­wegen an die Gemeinde­verwaltung herangetragen worden seien. Um diesem Problem entgegenzutreten, hat sich eine Arbeits­gruppe aus dem Gemeinde­rat mit der Aufstellung von Hunde­toiletten und Beutel ­spendern auseinandergesetzt. Insbesondere sollen diese an stärker frequentierten „Gassi-Strecken“ aufgestellt werden. Es wurden in allen Orts­teilen Standorte für Hunde­toiletten (Kombination aus Mülleimer und Beutel ­spender) bzw. nur Beutel ­spender definiert. Mit dem Bau­hof­leiter wurden die Standorte vor Ort besprochen. Teil­weise können die Hunde­beutel-Kombinationen an Stellen errichtet werden, an denen herkömmliche Draht-Müllkörbe ersetzt werden, um keinen Zusatz­aufwand beim Leeren zu haben. Nach Rücksprache mit Nachbar­gemeinden, die bereits seit längerem Hunde­toilettensysteme im Einsatz haben, empfiehlt sich das System „Belloo“ in der Ausführung Chromnickelstahlblech. So wird vorgeschlagen, für das gesamte Gemeinde­gebiet 21 Hunde­toiletten sowie 14 Beutel ­spender anzuschaffen. Die Kosten betragen brutto rund 14 000 Euro. Niklas Welscher befürchtete, dass die Beutel von Randalierern missbraucht werden. Auf Anfrage von Wolf­gang Schmitter informierte der Bürgermeister, dass die Kosten der Aufstellung über den Bau­hof liefen. Auch war sich Gäbelein bewusst, dass die Gemeinde viel Geld zur Lösung dieses Problems in die Hand nehme. che