In Burgkunstadt sind in den letzten Tagen Corona-Schnelltests in der Friedrich- Baur-Grundschule angelaufen. Dass dies überhaupt möglich wurde, ist einmal mehr der DLRG Burgkunstadt zu verdanken. So waren der technische Leiter Thomas Schneider und Jürgen Blenk zugegen und zeigten den Kindern, wie einfach ein solcher Test sein kann. Der Präsenzunterricht, in diesem Fall in der Klasse 4, war durch diese Prozedur für 25 Minuten gestört. Klassenleiterin Michaela Fischer bat ihre Schützlinge, genau aufzupassen, da die nächste Testung zwei Tage später ohne die DLRG-Helfer stattfände. Mit einer Gesichtsmaske und Wattestäbchen durften die Kinder zunächst eine kleine spielerische Übung machen. Dann teilten die beiden Helfer von der DLRG die Flüssigkeitsröhrchen und Teststäbchen aus. Mit dem Teststäbchen ging es zwei Zentimeter in die Nase und es wurde hin und her gedreht, was für Luis und Sebastian eher kitzelig als unangenehm war. Dann wurde das Stäbchen in das Flüssigkeitsröhrchen gesteckt. Fünf Tropfen davon wurden auf die kleine Testkassette gegeben und diese mit einem Namensschild versehen. Nach weiteren 15 Minuten stand das Ergebnis fest: "Alle negativ."

Nascherei als Dankeschön

Schülerin Klara überreichte den beiden Männern der DLRG unter Beifall eine kleine Nascherei. "Mit dem Testergebnis werden den Kindern ein Stück Sicherheit gegeben und Ängste genommen, sich mit dem Virus zu infizieren ", sagt Rektorin Susi Krauß. Die Kinder sähen die Wichtigkeit ein.

Wenn man die Kinder fragt, stellt sich heraus, dass sie während der lang gezogenen Osterferien ihre Schule schon vermisst haben. So freuen sie sich, ihre Klassenkameraden täglich zu sehen. "Grundsätzlich ist Präsenzunterricht, der auch durch Testen gesichert ist, immer besser, als wenn die Kinder zu Hause egal in welcher Form unterrichtet werden müssen", sagt Rektorin Susi Krauß. In der Friedrich-Baur-Grundschule zögen alle an einem Strang, um Präsenzunterricht durchführen zu können und somit etwas Normalität zu erreichen. Auch, dass die Tests zweimal die Woche durchgeführt werden müssen, sieht die Schulleiterin nun eher gelassen . "Wir sind bis weit in den Mai hin­ein mit Testmaterial ausgestattet, und für die Kinder wird das alles so schnell zum Alltag gehören", meint Krauß. rdi