Ein Höhepunkt des rotarischen Jahres ist die alljährliche Präsidentschaftsübergabe: Im festlichen Ambiente des Kaisersaals fand sie kürzlich auf Kloster Banz statt. Zum Zeichen des Wechsels übergab des scheidende Präsident Ludwig Weiß feierlich die Amtskette an seinen Nachfolger Stefan Seiler. Die musikalische Begleitung der Zeremonie kam von Beate Roux am Konzertflügel und Boguslaw Lewandowski an der Violine.

Zwei besondere Projekte

Mit launigen, aber auch nachdenklichen Worten ließ Weiß sein Amtsjahr unter dem Motto „Nachhaltige Nahrung und Genuss“ Revue passieren: Geplante Projekte und die ideenreichen und oft überraschenden Lösungen auf die Herausforderungen der Pandemie – ganz nach dem Motto „Veranstaltungen neu zu denken“. Letztlich werden wohl zwei seiner Projekte länger in Erinnerung bleiben: Die Rotary-Blumenwiese mit dem Lehr-Bienenstand für Schulkinder und der „Baum der Hoffnung“. Zudem gingen 26 000 Euro Spendengelder an ein Projekt des Fränkischen Theatersommers, bei dem die Schauspieler und Musiker Freude in die Seniorenheime der Region brachten. Für Weiß’ Verdienste zeichnete ihn Past Governor Bernhard Fischenich zum Paul-Harris-Fellow aus.

Holz steht im Fokus

„Spannend und entspannt“, so der Wunsch seines Nachfolgers Stefan Seiler, solle das bevorstehende Jahr werden. Sein eher ungewöhnliches Jahresmotto „Holz in allen seinen Facetten“ ließ aufhorchen. Allzu viel wollte der neue Präsident noch nicht verraten, doch bei einem Vorhaben wurde er etwas konkret: Eine Baumpflanzaktion der besonderen Art soll den Gedanken der Nachhaltigkeit ins öffentliche Bewusstsein heben.

Gemeinsames Engagement für die Menschen aus der Region ist aus seiner Sicht etwas elementar Wichtiges. Aber ebenso liege ihm ein lebendiges Clubleben der Rotarier am Obermain am Herzen. red