Pandemie schützt nicht vor Forschergeist. Den Beweis dafür lieferten 20 Schüler des Gymnasiums Burgkunstadt . Sie nahmen am Landeswettbewerb „Experimente antworten“ des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung teil, wobei etliche eine Auszeichnung erhielten.

Dieses Mal lautete das Motto „Es ist nicht alles Gold was glänzt.“ Die teilnehmenden Schüler experimentierten dabei über mehrere Wochen mit dem Edelmetall Silber . Sie untersuchten unterschiedliche chemische Reaktionen, ließen das Edelmetall bewusst „anlaufen“ und brachten es auf unterschiedlichen Wegen wieder zum Glänzen.

Silberbesteck der Oma

„Eine Schülerin brachte sogar das teure Silberbesteck ihrer Oma mit. Wir haben es anlaufen lassen und es zum Glück auch wieder reinigen können“, erklärte die begleitende Biologie- und Chemie-Lehrerin Kerstin Reichenberger mit einem Augenzwinkern. Außerdem galt es, eine Batterie zu entwickeln, die eine LED zum Leuchten bringt. Sie sollte nur aus einer Zitrone, Silberblechen, Metalldraht und verzinkten Nägeln bestehen. Die Nachwuchsforscher mussten sämtliche Experimente anhand von Fotos, Skizzen und Tabellen dokumentiert.

Arbeit mit Alltagschemikalien

„Durch den Wettbewerb sollen die Schüler der Klassen fünf bis zehn Freude am Experimentieren und an den Naturwissenschaften entwickeln“, sagt Reichenberger und ergänzt: „Dabei bekommen sie Experimentieraufgaben zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die sie selbstständig zu Hause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt bewältigen können. Unsere Mädchen und Jungs haben das wieder toll umgesetzt.“

Schulleiterin Lydia Münch sowie Chemie-Fachbereichsleiterin Iris Drewest schlossen sich den Glückwünschen an. red