Die Einführung der neuen Ministranten in der Pfarrei „Zur heiligsten Dreifaltigkeit“ stand unter dem Motto „Pflege von Gemeinschaft“. Ministrant wird man meist nach seiner Erstkommunion – von den acht Erstkommunionkindern hatten sich vier bereit erklärt, künftig zu ministrieren.

Für die neuen „Minis“ hatte sich Pfarrer Lars Rebhan eine kleine Einweihungsfeier einfallen lassen: Gemeinsam mit den beiden Oberministranten Laurenz Partheymüller und Mattheo Prell zogen sie bei festlicher Orgelmusik ins Gotteshaus ein. Rebhan freute sich, dass sich die vier jungen Gläubigen für den Dienst am Altar und damit auch für den Weg in eine Gemeinschaft entschieden hatten.

Die Gemeinschaft als Wagenrad

Die Gemeinschaft und den Glauben an Gott verglich der Geistliche mit einem Wagenrad. Gott stehe im Mittelpunkt. Die einzelnen Speichen seien die jeweiligen Gruppen. Sie sind um den gemeinsamen Mittelpunkt angeordnet. Aus Einzelpersonen wie den Ministranten werde so eine Gemeinschaft, in welcher jeder seinen persönlichen Dienst versehe. Wird das Rad durch Drehen belastet, halten die Speichen das Gesamtkonstrukt zusammen. Dass jede Speiche im Dienste der Gemeinschaft wichtig ist, wurde auch in den Kyrierufen und Fürbitten der Oberministranten deutlich.

Erste Aufgabe gemeistert

Zum Ende der Messe legten die Oberministranten den Neulingen die liturgische Ministranten-Mozetta an. Während der Eucharistie zeigte der Nachwuchs dann, dass er der neuen Aufgabe gewachsen ist. red