„Bunt statt Blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit knapp 7.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das Rauschtrinken bei Jugendlichen. In Bayern kommt das zweitbeste Plakat von der 15-jährigen Schülerin Elisa Barth aus Lichtenfels . Die Schülerin des Meranier-Gymnasiums wurde mit den anderen Landessiegerinnen geehrt.

Ihr Siegerplakat und die Idee dahinter beschreibt Elisa Barth laut einer Pressemitteilung so: „Ich sehe Alkohol als ein großes Problem in unserer Gesellschaft und finde daher das Projekt ,Bunt statt Blau’ toll. Zwischen die alkoholsüchtigen Menschen habe ich in die Mitte eine Frau gemalt, die für Stärke, Klarheit und Mut steht. Sie hält auch eine Krone in der Hand, da das Motto meines Bildes ,Wen lässt du herrschen?’ lautet. Obwohl das Mädchen darunter von der Außenwelt ständig mit Alkohol konfrontiert wird, vertraut sie auf ihre innere Weisheit – also auf die Frau in der Mitte. Deshalb habe ich die Frau und das Mädchen bunt gemalt. Die Botschaft des Bildes: Man hat immer eine Wahl und muss für sich selbst Verantwortung übernehmen.“

Mit der beeindruckenden Arbeit gewann die junge Lichtenfelserin ein Preisgeld von 200 Euro. Rainer Blasutto, stellvertretender DAK-Landeschef, und Jurymitglied Hans Joachim von Zieten, Leiter der Freien Akademie München und der Jugend-Kunst-Akademie München, überreichten im Würzburger Wirsberg-Gymnasium die Preise.

Klaus Holetschek , Bayerns Staatsminister für Gesundheit und Pflege und Schirmherr der Aktion, betonte bei der Preisverleihung: „Rauschtrinken ist nicht cool, sondern gefährlich. Schon kleine Mengen an Alkohol können bei jungen Menschen großen Schaden anrichten. So erhöht Alkohol das Risiko dafür, die Entwicklung des Gehirns zu schädigen und psychisch oder körperlich krank zu werden. Umso wichtiger ist es unter anderem, möglichst früh über die Gefahren des Alkoholmissbrauchs zu informieren.“

„Ausdrucksstarkes Bild“

„Elisa Barth stand im Wettbewerb mit knapp 900 Teilnehmenden im Freistaat und hat die Jury mit ihrem ausdrucksstarken Bild überzeugen können“, lobte Rainer, stellvertretender Leiter der DAK-Landesvertretung Bayern. red