Letzter, aber bedeutsamer Akt an der Albert-Blankertz-Schule des Schuljahres 2020/21 war die Verabschiedungsfeier der Neuntklässler.

Schulleiter Christian Förtsch war sich der erschwerten Bedingungen des Schuljahres wegen Corona bewusst, doch habe jeder das Beste daraus gemacht. Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzender Jürgen Gäbelein zollte all denen Respekt, die die Zeit unter diesen Umständen gemeistert hätten. „Es war nicht einfach“, stellte er heraus. Jetzt beginne ein neuer Lebensabschnitt, zu dem er alles Gute und Erfolg wünschte.

Stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Gisela Backert teilte die Freude über den Abschluss der Neuntklässler, für die nun die Schulzeit an der Albert-Blankertz-Schule zu Ende gehe. „Hinter jeder Tür, die sich schließt, wartet eine neue, die sich öffnet“, gab sie den Schülern mit auf den Weg.

Der Klassenleiter der 9. Klasse, Markus Scholz, war sich bewusst, dass man beim Schließen eines Lebensabschnittes auch ein wenig nach vorne schaue. Mit den Entlassschülern sei er den gemeinsamen Weg seit der 7. Klasse gegangen. Nie haben diese den Weg allein gehen müssen. „Jetzt stehen sie an einer Kreuzung und müssen sich entscheiden, wo es weitergeht.“ Er wünschte den jungen Menschen viel Kraft, um alle Herausforderungen gut zu meistern, wie auch viele Menschen, die es gut mit ihnen meinen.

Die beiden Neuntklässler Leo Henkel und Yunus Serin schauten zurück und waren sich bewusst, dass nun ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Dank sagten sie allen, die sie im Schulleben unterstützt haben.

Schulleiter Christian Förtsch verglich die Freundschaften der Schüler mit Leuchttürmen. „Die Zeugnisse geben das Rüstzeug für die vor ihnen liegenden Aufgaben. Denn die Gesellschaft braucht junge Leute, die sich etwas trauen.“ Und weiter: „Ihr könnt wie ein Leuchtturm für andere sein.“

Dann folgte mit der Übergabe der Entlasszeugnisse und Abschiedsgeschenke von Schule und Elternbeirat der lang ersehnte Moment. Als Jahrgangsbester wurde Leo Henkel mit einem Schnitt von 2,3 ausgezeichnet. che