Während des Zweiten Vatikanischen Konzils von 1962 bis 1965 wurde in der katholischen Kirche die Tätigkeit des Diakons wieder als eigenständiges und dauerhaftes Amt entdeckt. Im Erzbistum Bamberg wurde das Amt des Ständigen Diakons fünf Jahre nach Beendigung des Konzils eingeführt.

Das 50. Jubiläum der ersten Weihe eines Ständigen Diakons konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht gebührend gefeiert werden. Jetzt wird dieses bedeutende Ereignis nachgeholt. So soll im Rahmen einer Ausstellung, die im gesamten Erzbistum gezeigt wird, das Amt des Diakons nicht nur vorgestellt, sondern auch dafür geworben werden. Die Ausstellung beschreibt unter anderem die Aufgaben eines Diakons. Zurzeit wird in der katholischen Kirche über die Öffnung des Ständigen Diakonats auch für Frauen diskutiert. Es sei daher umso wichtiger, sich über dieses Amt zu informieren und sich damit auseinanderzusetzen, meinen die Organisatoren. In der Pfarrkirche „Mariä Geburt“ in Altenkunstadt kann die Ausstellung zum Ständigen Diakonat von Samstag, 22. Januar, bis Freitag, 28. Januar, besichtigt werden. Außerdem werden die im katholischen Seelsorgebereich Obermain-Jura tätigen Diakone Konrad Funk und Rainer Daum die Gottesdienste in der Altenkunstadter Kirche am Samstag um 18 Uhr sowie am Sonntag um 10 Uhr mitfeiern und dabei das Ständige Diakonat vorstellen. bkl