Die Kanalsanierung in Trieb geht voran, davon überzeugte sich Bürgermeister Andreas Hügerich jetzt vor Ort. In Trieb hat sich die Stadt Lichtenfels für die Sanierung mit dem Inliner-Verfahren entschieden, bei dem mit Kunstharz getränkte Schläuche als Innenauskleidung in die bestehenden Kanäle eingezogen werden, anschließend in der Weise aufgepumpt werden, dass sie sich an die Kanalwand anschmiegen und darin undichte Stellen abdichten. Durch eine UV-Lichterkette, die im darauffolgenden Schritt durch den Kanal gezogen wird, härtet das Kunstharz aus und die Schläuche werden zu Rohren. Bei der von der Stadt Lichtenfels benutzten Methode spart die Verwaltung zeit- und kostenintensive Straßenaufgrabungen für den Beitragszahler, und damit entfallen auch größere Behinderungen für den Straßenverkehr.

„Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen sein“, so Hügerich in der Mitteilung aus dem Rathaus. „In Trieb konnten bereits 58 000 Kubikmeter Wasser eingespart werden, denn durch das sanierte und abgedichtete Kanalnetz wird kein Fremdwasser in die Kanäle aufgenommen, was wiederum zur Entlastung der Lichtenfelser Kläranlage führt, da diese keine zusätzlichen Wassermengen verarbeiten muss“, freute sich Planer Georg Deuerling aus dem städtischen Tiefbauamt . Insgesamt investiert die Stadt Lichtenfels in die Kanalsanierung in Trieb rund 1,2 Millionen Euro. red