Weißstörche leben in offenen Landschaften und in Flussniederungen. Sie brüten vor allem auf Hausdächern, Masten und alten Schloten – im Normalfall von Anfang April bis Mitte Juni. Das Nest aus Ästen kann einen Durchmesser von bis zu zwei Metern erreichen. Die Vögel sind Allesfresser und verspeisen neben Kleinsäuger, Froschlurchen und Eidechsen auch Schlangen, Fische sowie Insekten. Der Weißstorch ist in Bayern gefährdet und auf Hilfsmaßnahmen angewiesen.