Die drei Bezirksliga-Klubs aus dem Landkreis Lichtenfels zieren nach ihren drei klaren Niederlagen am vergangenen Spieltag weiter das Tabellenende. In der zehnten Runde genießt das Trio durchwegs Heimvorteil. Bereits am Samstag (16 Uhr) erwartet die DJK Lichtenfels den Siebten FC Oberhaid. Am Sonntag (15 Uhr) trifft der TSV Marktzeuln auf den TSV Schammelsdorf (4.) und der TSV Ebensfeld misst sich mit dem FSV Buttenheim (6.).

DJK Lichtenfels (14.) –

FC Oberhaid (7.)

Vier Zähler holten die Jungs von DJK-Spielertrainer Maurice Koch bislang. Dies aber ist schon einige Wochen her. Seitdem setzte es drei Niederlagen. Das 1:5 zuletzt beim FC Mitwitz war keine einseitige Angelegenheit: DJK-Co-Trainer Dominik Woitschitzke sagte bei unsererm Partnerportal anpfiff.info: „Wir waren gut im Spiel, hatten nach dem 1:1 sogar die Führung auf dem Fuß und hielten lange gut mit.“ So geht der Aufsteiger keineswegs deprimiert ins Heimspiel gegen Oberhaid. Der FCO kommt allerdings mit breiter Brust. Die Mannschaft von Spielertrainer Dominik Schmitt brachte mit dem 3:0-Heimsieg dem bis dato ungeschlagenen SV Merkendorf die erste Niederlage bei und zeigte dabei eine sehr starke Mannschaftsleistung. Die DJKler müssen also gut dagegenhalten, um eine weitere Niederlage zu verhindern.

TSV Marktzeuln (13.) –

TSV Schammelsdorf (4.)

Mehr als Kampf hatten die Marktzeulner beim 0:4 in Mönchröden nicht entgegenzusetzen. Das Team von Spielertrainer Lukas Engelmann ist inzwischen seit sechs Partien ohne Punkt. Kampf und Einsatz sind auch morgen angesagt, wenn der TSV Schammelsdorf seine Visitenkarte an der Rodach abgibt. Die Gäste um Spielertrainer Dominik Kauder haben sich nach den beiden Niederlagen gegen Top-Teams wieder gefangen, fuhren danach zwei Zu-null-Siege ein. Gegen die stabile Abwehr werden sich die „Zeulner“ schwertun, zu Torerfolgen zu kommen. Abteilungsleiter Florian Rauch: „Die Moral stimmt, doch muss bei uns alles passen, nur dann sind wir in der Lage, zu punkten. Unsere Mannschaft muss jedes Mal an ihr Limit gehen, was aber nicht immer der Fall sein kann. Wir kämpfen weiter, denn diese Situation ist uns nicht unbekannt.“ Vornehmlich gilt es zu versuchen, die sehr torgefährlichen Schammelsdorfer aus dem Spiel zu nehmen. Ein Kraftakt für die heimische Defensive. Gelingt den Hausherren dennoch ein Befreiungsschlag?

TSV Ebensfeld (15.) –

FSV Buttenheim (6.)

Mit dem FSV Buttenheim müssen sich die Ebensfelder mit einem Gegner messen, der seit fünf Spielen ungeschlagen ist. Nach drei Unentschieden gewann das Team von Trainer Thomas Beck zweimal und festigte damit seinen Platz im oberen Mittelfeld. Für die Ebensfelder um Coach Thomas Helmreich wird es schwer, zu punkten. Nach dem bisher einzigen Sieg setzte es zuletzt wieder zwei klare Niederlagen gegen die DJK Bamberg II (1:4) und den TSV Meeder (1:5). Das Rezept der Ebensfelder bleibt das Gleiche: Alles reinhauen und viel Einsatzbereitschaft an den Tag legen. Ob das gegen die Phönix-Elf reichen wird? Die Zuschauer im Karl-Reinlein-Stadion werden es am Sonntagnachmittag sehen.