Die Stadt Weismain hatte am 27. Mai zur Wahl eines Ortssprechers für den Stadtteil Buckendorf eingeladen. Der Wahltermin war – coronakonform – unter freiem Himmel anberaumt worden, nachdem der Stadt eine Unterschriftenliste übergeben worden war, in der sich knapp drei Viertel der wahlberechtigten Einwohner Buckendorfs für die Wahl eines Ortssprechers aussprachen.

Bürgermeister Michael Zapf begrüßte die am Wahlabend gekommenen Bürger und betonte die Wichtigkeit eines Ortssprechers: „Ein Ortssprecher ist das Sprachrohr der Bevölkerung vor Ort. Das Amt ist gerade in einer Zeit, in der keine Ortsversammlungen oder Ortsbegehungen stattfinden können, besonders wichtig, um Informationen der Bürger an die Verwaltung ebenso wie von der Verwaltung an die Bürger weiterzugeben.“

Zur Wahl stellte sich Heiko Müller , dem 29 von 30 Wahlberechtigten ihr Vertrauen aussprachen. Somit ist er bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode zum neuen Ortssprecher für den Weismainer Stadtteil Buckendorf gewählt.

Glückwünsche vom Rathaus-Chef

Bürgermeister Michael Zapf gratulierte Heiko Müller und wünschte ihm viel Freude an dieser lebendigen und abwechslungsreichen Tätigkeit, die ein wichtiges Bindeglied zwischen Bürgermeister , Verwaltung und den in den Stadtteilen lebenden Bürgern sei.

Nach der Wahl sprach der Bürgermeister noch einige spezifische Themen an, die die Ortschaft betreffen. Neben einer durchgehenden Begrünung um die Photovoltaikanlage und den Winterdienst über die Gemarkungsgrenze nach Stadelhofen hinaus ging es um das Feuerwehrhaus, das wegen enormer Schäden am Dachstuhl derzeit saniert wird. Michael Zapf bedankte sich im Namen der Stadt Weismain bei allen Helfern, die den kompletten Dachboden in Eigenregie ausgeräumt und entkernt hätten und diesen nun mit Unterstützung des städtischen Bauhofs neu verbretterten, für ihr ehrenamtliches Engagement. Die thermische Behandlung des Dachstuhls habe vor einigen Wochen eine Fachfirma übernommen. Wenn in Kürze alle Arbeiten abgeschlossen seien, werde ein seit Jahren andauernder Missstand behoben und das Feuerwehrhaus für die kommenden Jahre gerüstet sein. red