Sehr feierlich ging es zu beim vergangenen Gottesdienst in der Christuskirche in Weismain . Neben der Tatsache, dass der Reformationstag mit Abendmahl gefeiert wurde, stand eine nicht alltägliche Verabschiedung im Mittelpunkt. Nach 25 Jahren wurde Hartmut Schulz aus seinem Dienst als Prädikant verabschiedet.

Prädikanten sind Absolventen einer speziellen theologischen Unterrichtung in evangelischen Kirchengemeinden. Im Festgottesdienst sorgten Organist Markus Karitke und die Taizé-Gruppe musikalisch dafür, dass die Verabschiedung einen würdigen und festlichen Rahmen erhielt.

Pfarrer Ulrich Jobst bezog sich in seiner Predigt auf den Bibelspruch: „Einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher Jesus Christus ist.“ Dies ist ein Grundbaustein des Glaubens, welchen auch Hartmut Schulz in seiner Amtszeit als Prädikant in seinem Wirken für die Gemeinde in den Vordergrund gestellt hatte. Hartmut Schulz habe so in seinem Wirken gelebt.

Wort Gottes weitergetragen

Über 25 Jahre Mitarbeit als Prädikant haben Spuren hinterlassen, erklärte die Vertrauensfrau des evangelischen Kirchenvorstands Weismain-Buchau, Karin Müller. Schulz habe stets das Wort Gottes weitergetragen. „Ohne ihn wäre vieles nicht möglich gewesen“, meinte sie. Für das Dekanat Thurnau dankte Eva Leupold Hartmut Schulz für seine jahrzehntelange Tätigkeit. Pfarrer Ulrich Jobst überreichte die Dankesurkunde der Regionalbischöfin Dorothea Greiner.

Schulz zeigte sich erstaunt über die vielen Dankesworte. Er erinnerte sich sehr emotional besonders an die Zeit, die er mit seinem Freund Dr. Hans-Kurt Meedt zu Beginn der Prädikantenausbildung erleben durfte. Mit den besten Wünschen verabschiedete die Kirchengemeinde Hartmut Schulz.

Roland Dietz