Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie wurden wieder zwei Gottesdienste für die fünf Konfirmanden in Weismain abgehalten, denn für alle Verwandten und Begleitpersonen wäre die Christuskirche zu klein gewesen. Mit festlicher Orgelmusik und begleitet vom Kirchenvorstand zogen die Jugendlichen mit Pfarrer Ulrich Jobst ins Gotteshaus ein.

Es sei ein großer Tag zum Abschluss der Präparandenzeit, sagte Pfarrer Jobst. Es sei auch der Moment, Danke zu sagen. Die Bibel sei kein Buch mit Rezepten oder gar Lösungskonzepten in den meisten Lebensfragen. Vielmehr solle durch sie das Vertrauen im Glauben zu Gott gefördert werden. So hätten die Jünger bei Sturm auf hoher See kurz ihr Vertrauen zu Gott verloren. Aber Jesus selbst ihnen deutlich gemacht, dass sie sich auf ihn verlassen können. Er sei dabei der ruhende Pol in unserem Leben. So sei das Glaubenskissen, das die Konfirmanden geschenkt bekamen, ein schönes immerwährendes symbolisches Geschenk im Vertrauen auf Gott . Der Glauben zu Gott heißt, mit anderen Menschen friedvoll und mit Respekt umzugehen. So bedeute der Tag der Konfirmation auch den Glauben und das Vertrauen zu Gott erneuern.

Mit Handauflegen der Paten erneuerten die Konfirmanden das Taufversprechen, das zur Taufe von den Paten gegeben worden war. Höhepunkt war dann die Segnung der Konfirmanden durch Pfarrer Ulrich Jobst und die Aushändigung der Konfirmationsurkunden und kleinen Erinnerungskreuze von Vertrauensfrau Karin Müller. „Ihr seid nun ein Teil der Gemeinschaft Gottes “, erklärte er weiter. Vertrauensfrau Karin Müller vom evangelischen Kirchenvorstand gratulierte im Namen der Kirchengemeinde. Mit dem großen Choral „Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen“ mit Markus Karittke endete der beeindruckende Festgottesdienst. rodi