Als direkte Anwohner des Gemeindegrundstückes ehemaliges Höllein-Gelände wurde uns vom damaligen Bürgermeister zugesagt, dass im Zuge der Neugestaltung entlang der Grenze zu unserem Grundstück ein durchgehender, mit Sträuchern und Bäumen begrünter Streifen als eine Art Lärmpuffer angelegt wird. Dieser Grünstreifen ist auch in den uns vorliegenden Entwürfen der Baupläne so eingetragen. Zudem ist der Gemeinde bekannt, dass wir bereits Probleme wegen Lärm und Vandalismus in Verbindung mit diesem Platz hatten. In einer Gemeinderatssitzung Ende 2020 wurde jedoch auf Wunsch des neuen Bürgermeisters eine Änderung beschlossen und neben unserem Freisitz steht jetzt ein drei Meter hohes Kinderspielgerät mit direktem Blick auf unseren Esstisch. Es wurde uns einfach vor die Nase gesetzt. Wir leben jetzt bereits seit drei Jahren mit dem Baulärm am Marktplatz und nun dieser Schlag ins Gesicht! Abgesehen von dieser willkürlichen Vorgehensweise stellt sich die Frage der Notwendigkeit eines solchen Spielgerätes.

Familie Fehn, Redwitz