Für wen bringt die 13 Glück , für wen wird sie zur Unglückszahl? Am Samstag gegen 17.20 Uhr wird es eine Antwort geben, wenn das Gipfeltreffen in der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West zwischen dem FC Oberhaid und Spitzenreiter TSV Breitengüßbach am 13. Spieltag beendet sein wird. Bereits um 14 Uhr ist der TSV Staffelstein beim Tabellendritten Ebersdorf gefordert. Heimvorteil genießt um 16 Uhr die SpVgg Rattelsdorf, die mit dem Vierten Schammelsdorf ebenfalls auf ein Topteam trifft.

Bezirksliga Oberfranken West

SC Sylvia Ebersdorf (3./22) –

TSV Staffelstein (6./17)

„Mehr als ärgerlich war für uns die Nachspielzeit gegen Rattelsdorf. Vor dem Anschlusstor hatte der Schiedsrichter den Ball noch nicht freigegeben. Danach hatten wir noch die Chance zum 3:1, hätten aber so kurz vor Schluss hinten dichtmachen müssen“ sagt TSV-Trainer Norbert Kunisch zu den beiden Gegentreffern, die am vergangenen Montag noch zum 2:2 geführt hatten. Ob sein Team die zwei verlorenen Punkte nun beim SC Sylvia wiedergutmachen kann? „Ebersdorf ist schon eine Hausnummer. Dort sind wir der Underdog. Ein Punkt wäre da schon ein großer Erfolg“, bringt es Kunisch auf den Punkt. Der Landesliga-Absteiger zog jüngst nach zuvor vier Dreiern gegen Breitengüßbach mit 1:2 den Kürzeren und verlor damit den Kontakt zum Führungsduo. Um den Rückstand nicht noch größer werden zu lassen, benötigt die Heimelf drei Punkte. Die Staffelsteiner müssen vor allem in der Abwehr wieder stabiler werden, doch da fehlen einige Leistungsträger.

SpVgg Rattelsdorf (14./11) –

TSV Schammelsdorf (4./22)

Markus Knippert war der gefeierte Torschütze der letzten beiden Spiele bei den Rattelsdorfern. Gegen Stegaurach traf er zum 4:4, zuletzt beim TSV Staffelstein zum 2:2. Das Besondere: Beide Treffer erzielte er in der 4. Minute der Nachspielzeit. Gelingt Knippert gegen Schammelsdorf der dritte Streich? Die Aufgabe gegen den Vierten wird ungleich schwieriger. Die Mannen von TSV-Trainer Fabian Kemmer haben einen Lauf, fuhren zuletzt vier Siege ein. Tommy Grünert, Spielertrainer der SpVgg, will gegen den Favoriten mit der gleichen Spielausrichtung zum Erfolg kommen: „Defensiv kompakt stehen und dann über ein schnelles Umschaltspiel zu Chancen kommen. Zudem müssen wir es schaffen, den Wirkungskreis von Torjäger Pascal Herbst einzuschränken.“ Bei der Heimelf steht nach zwei Spielen Sperre wieder Lorenz Neundorfer zwischen den Pfosten. gefa