Die Möglichkeit, staatliche Fördermittel für technische Maßnahmen zum infektionsgerechten Lüften in den Schulen zu erhalten, hat die Gemeinde Altenkunstadt angenommen. Daher konnten bereits die Kindertagesstätten und Schulen mit 67 CO2-Fühlern und vier mobilen Luftreinigungsgeräten ausgestattet werden. Dabei erforderten die CO2-Fühler einen Kostenaufwand von 9849 Euro, während die Luftreinigungsgeräte eine Investitionssumme von 7093,36 Euro in Anspruch nahmen. Für beide Anschaffungen erhielt die Gemeinde Altenkunstadt beträchtliche staatliche Fördermittel .

In der zweiten Antragsrunde hat die bayerische Staatsregierung ein weiteres Förderprogramm mit einem Gesamtvolumen von 50 Millionen Euro auf den Weg gebracht, das Investitionen, die zum infektionsgerechten Lüften die Träger von Kindertagesstätten, Großtagespflegestellen, heilpädagogischen Einrichtungen und Schulen bei der Umsetzung der dafür erforderlichen technischen Maßnahmen finanziell unterstützt. Aus diesem Förderkonzept entfallen alleine, den Schüler- und Kinderzahlen entsprechend, rund 37 Millionen auf den Schulbereich. Gefördert werden dabei insbesondere die Beschaffung von CO2-Sensoren für jeden Klassen- und Fachraum sowie die mobilen Luftreinigungsgeräte mit Filterfunktion. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ist das Lüften von Schul- und Klassenräumen ein wichtiges Element, um Infektionen vorzubeugen. Gerade in dieser Jahreszeit komme, wie Bürgermeister Robert Hümmer verdeutlichte, dem infektionsgerechten Lüften eine ganz besondere Bedeutung zu.

Wie Hümmer mitteilte, würden von der Gemeinde Altenkunstadt Fördermittel für 35 weitere dieser mobilen Luftreinigungsgeräte mit Filterfunktion für die Fach- und Klassenräume beantragt, was eine Gesamtinvestitionssumme von 122 500 Euro erfordere. dr