Ein Sieg und der direkte Verbleib in der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West ist noch möglich, bei einer Niederlage gegen den Tabellennachbarn FC Mitwitz (18 Punkte) wäre für Aufsteiger DJK Lichtenfels (12) der Nichtabstiegsplatz in weiter Ferne. Deshalb geht es für das Team von DJK-Spielertrainer Maurice Koch an diesem Samstag (17 Uhr) schon um alles oder nichts.

Am Sonntag (15 Uhr) genießen der Vorletzte TSV Marktzeuln und Schlusslicht TSV Ebensfeld zwar Heimvorteil, haben aber mit Mönchröden (2.) bzw. Meeder schwierige Aufgaben zu lösen.

Samstag, 17 Uhr

DJK Lichtenfels (13.) –

FC Mitwitz (12.)

Mit dem FC Mitwitz empfangen die Lichtenfelser einen Gegner, der mit einem Unentschieden und zwei Niederlagen in die Restrückrunde gestartet ist. Die reinen Ergebnisse täuschen aber, denn die FCler holten ein 2:2 beim Tabellenführer Burgebrach und verloren danach jeweils nur knapp gegen Verfolger Merkendorf und Breitengüßbach. Dennoch zählt für das Team von DJK-Spielertrainer Maurice Koch nach dem klaren 4:0 gegen Ebensfeld am Mittwoch nun nur ein weiterer Sieg. Die Aufgabe gegen den FCM wird ungleich schwerer. „Für einen Dreier braucht es defensiv eine noch konzentriertere Leistung und offensiv die gleiche Kaltschnäuzigkeit“, sagte Koch am Mittwoch. Das Hinspiel ging mit 5:1 klar an Mitwitz, die Lichtenfelser haben also auch diesbezüglich etwas gutzumachen.

Sonntag, 15 Uhr

TSV Marktzeuln (14.) –

TSV Mönchröden (2.)

Nichts zu verlieren haben die Marktzeulner am Sonntag auf der Sportanlage in Horb. Die Ausgangslage ist klar, die „Mönche“ dürfen sich im Titelrennen keinen Patzer erlauben. Die Akteure von Spielertrainer Lukas Engelmann werden der technisch starken Gästemannschaft kämpferischen Einsatz und Laufbereitschaft entgegenstellen müssen. So lange wie möglich einen Gegentreffer zu verhindern versuchen, dürfte gegen die Offensivpower (62 Tore in 20 Spielen) das Motto der Heimelf lauten. Wenn es den Zeulnern gelingt, über die gesamte Distanz konzentriert zu bleiben, können sie ein Debakel, wie es Ketschendorf beim 0:8 zuletzt erlebt hat, vermeiden. Im Hinspiel setzte es ein 0:4.

TSV Ebensfeld (15.) –

TSV Meeder (7.)

Nach dem 0:4 im Kellerderby bei der DJK Lichtenfels ist der Zug für die Ebensfelder in Richtung Klassenerhalt wohl abgefahren. „Solange rechnerisch noch etwas möglich ist, werden wir nicht aufgeben“, sagt Trainer Thomas Helmreich. Mit Meeder kommt nun ein Aufsteiger, der es auf stattliche 29 Punkte gebracht hat und mit dem Abstieg nichts mehr zu tun hat. Zu Hause sind die Gäste bärenstark, was Ebensfeld beim 1:5 im Hinspiel zu spüren bekam. Auswärts war Meeder bislang schwach, verlor bis zur Winterpause alle sechs Partien, doch im neuen Jahr holte der TSV in vier Matches fünf Punkte auf des Gegners Platz – kein gutes Zeichen für Ebensfeld. gefa