Der Kulturkreis Ebermannstadt lädt am Sonntag, 2. Oktober, um 18 Uhr zu einer Lesung über Fränkische Biere mit Martin Droschke in die Scheune im Wiesentgarten, Am Kirchenwehr 10, ein.

Dass die fränkischen Biere auch außerhalb der Region geschätzt sind, ist bekannt. Ihr unverwechselbarer Geschmack muss einen Grund haben. Liegt es am guten fränkischen Wasser? Am Verzicht auf modernes Brauequipment? Oder sind die fränkischen Brauer einfach einen Tick versierter und schlauer als ihre Kollegen da draußen?

Unter Einsatz von Nase, Mund und Gaumen und angeleitet von Martin Droschke machen sich die Teilnehmer auf die Suche nach Antworten. Garniert mit humorigen Por träts idealtypischer Biertrinker geht’s, laut Pressemitteilung der Veranstalter, bis zur Stunde Null der regionalen Biergeschichte zurück.

Droschke, Autor des Buchs „111 fränkische Biere, die man getrunken haben muss“, ist kein steifer Biersommelier. Ihm geht es also nicht um das Erkennen einzelner Aromenkomponenten. Lieber stellt er sich die Frage, ob beziehungsweise warum fränkisches Bier den Titel Weltkulturerbe verdient hat.

Vor der Veranstaltung, um 16.30 Uhr, führt Kreisheimatpfleger Georg Brütting durch die Sonderausstellung „Ebermannstädter Biergeschichte(n)“ im Heimatmuseum, Bahnhofstr. 5. Anmeldung über die Touristinfo, Tel. 09194/50640. Eintritt: sechs Euro (Vorverkauf), acht Euro (Abendkasse). red