In diesen Tagen lässt die Natur bereits erste Spuren neuen Lebens erkennen, und zum 20. Januar reimt der Volksmund deshalb: „An Fabian und Sebastian soll der Saft in die Bäume gahn!“. Stublang feiert den Tag als das Fest des zweiten Kirchenpatrons am Sonntag, 23. Januar. Der Festgottesdienst findet um 9 Uhr statt und wird von Pfarrer i.R. Hans Hübner zelebriert. Nach St. Nikolaus und St. Gumbertus gilt die Tagesehre der Dorf- und Pfarrgemeinde dem altkaiserlichen Soldatenheiligen Sebastian. Bevor noch das jetzige Stublanger Gotteshaus stand, war gegenüber auf dem sogenannten Schalkenhorst eine Kapelle zu finden, von der aus sich alljährlich eine kleine Prozession am Sebastianstag bewegte. Weil damit bei Winter , Schnee und Eis oft gefährliche Situationen verbunden waren, wurde auf Antrag des Pfarramtes , der Gemeinde und nach festgestellter Baufälligkeit der Kapelle (deren Giebel nur noch durch eine Kette kümmerlich vor dem Zusammenbruch bewahrt wurde) 1777 mit dem Kirchenneubau im Dorfe unter Baumeister Fink aus Bamberg begonnen. hmz