Vor dem Betreten des Vorplatzes wurden alle Besucher kontrolliert, denn Zutritt war nur Personen gestattet, die vollständig geimpft oder genesen waren. „Alle Besucher zeigten anstandslos ihre Nachweise vor und alle kamen der Maskenpflicht nach. Wir haben ein gutes Hygienekonzert, das hier umgesetzt wird“, erklärt Walter Mackert, der zur Eingangskontrolle eingeteilt war.

„Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, wir haben in der vergangenen Woche die Entwicklung beobachtet. Doch angesichts der Not in den Ländern der unterstützten Projekte, die durch die Corona-Pandemie verschärft wurden, fiel die Entscheidung, mit entsprechenden Regeln den Basar durchzuführen“, erklärt Schwester Katharina.

Der Adventsbasar lockte am Tag vor Christkönig wieder zahlreiche Besucher auf den heiligen Berg. An beheizten Stehtischen konnte man sich aufwärmen und Kaffee sowie Glühwein und Punsch genießen. Selbst gemachte Adventskränze, Holzdekorationen, Hildegard-Medizin aus dem Klarissenkloster Bad Neuenahr, Pikantes aus dem Garten des Mutterhauses Vierzehnheiligen oder Marmeladen und Honig aus dem Klostergarten gab es an verschiedenen Ständen.

Gefragt waren Strickwaren wie auch Produkte aus der Weihnachtsbäckerei, peruanische Erzeugnisse und Produkte von der Kinderstiftung „Hoffnungsstrahl“.

Der Erlös kommt sozialen Projekten zugute, mit denen die Franziskusschwestern direkten Kontakt haben. „Wir finanzieren im Schwerpunkt mit dem Erlös Schulgeld, Endgeräte und Internetzugang für bedürftige Schülerinnen und Schüler in Peru und Indien, um ihnen den Zugang zu Bildung zu erhalten“, erklärt Schwester Katharina. Gerd Klemenz