Mit einem Festgottesdienst feierte die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Strössendorf-Altenkunstadt den 50. Geburtstag der Kreuzbergkirche.

Auch wenn sich die Besucherzahlen etwas in Grenzen hielten, umgab trotz alledem ein festlicher Rahmen dieses Ereignis, und machtvoll erklang das treffend ausgewählte Eingangslied: „Die Kirche steht gegründet allein auf Jesus Christus “. Prädikant Gunther Jachmann dankte Pfarrer i. R. Rudolf Ranzenberger, dem Posaunenchor und der Organistin Valentina Backert für die Ausgestaltung der Feier.

Freude und Dankbarkeit

Ranzenberger sprach davon, dass die Wiederkehr des Einweihungstages ein Tag des Erinnerns, der Freude und des Dankes sei. Dabei könnte dieses Gotteshaus sicherlich seine eigene Geschichte erzählen, denn hier fanden sich nach seinen Angaben durch die Jahrzehnte hindurch Menschen immer zusammen, um Gottes Wort zu hören; Kinder empfingen die Taufe und für viele Eheleute begann hier der gemeinsame Lebensweg. Dies verdeutliche, so Pfarrer Ranzenberger, dass die Kirche gleichsam Begleiter von der Wiege bis zur Bahre sei und zum Leben der Christen dazugehöre.

Wunsch der Gläubigen

Der Seelsorger rief den Wunsch vieler Gläubiger in Burgkunstadt und Altenkunstadt ins Gedächtnis zurück, die immer die Gottesdienste in Strössendorf besuchten, eine eigene Kirche zu besitzen. Insofern dürfe man sich auch dessen erinnern, so Pfarrer Ranzenberger, dass aus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Strössendorf mit ihrer altehrwürdigen und historischen Kirche die Gotteshäuser in Burgkunstadt und in Altenkunstadt entstanden sind. Dabei könne eine Kirche nicht nur Gemeinschaft vermitteln, sondern auch ein Wegweiser für das eigene Leben sein. An diesem Ort dürfe sich jeder geborgen und aufgehoben fühlen, ermutigte Pfarrer Ranzenberger die Gottesdienstbesucher . Er bat zu bedenken, dass die Liebe nicht nur Brücken bauen, sondern auch Herzen öffnen und das Alltagsleben prägen könne. In diesem Sinne wünschte er allen Gläubigen Liebe, Zufriedenheit und auch Gottes reichen Segen.

Ein herzlicher Dank galt denjenigen Mitchristen, die in den vielen Jahren seit dem Bestehen der Kreuzbergkirche das kirchliche Leben geprägt und Gottesdienste mitgestaltet haben.

Beisammensein im Pfarrhof

Aufgrund der Corona-Beschränkungen konnte der gewohnte gesellige Teil der Kreuzbergkirchweih nicht gefeiert werden; dennoch gab es die Möglichkeit, nachdem die Kirchenglocken verklungen waren, das kleine Café im Pfarrhof zu besuchen. Der Posaunenchor unter der Leitung von Pfarrer Rudolf Ranzenberger nutzte die Gelegenheit, um seine Zuhörerschaft bei herrlichem Spätsommerwetter im Freien mit einigen wohlvertrauten Kirchenliedern zu erfreuen.