Sieben Ringer hat Bundesligist AC Lichtenfels bisher für die im September beginnende Saison unter Vertrag . Dazu gehören auch - wie berichtet - Darius Mayek und Christian Lurz. Die beiden stammen aus Bamberg und vertreten das Team nicht nur auf der Matte, sondern künftig auch offiziell als Mannschaftsführer.

Während Lurz bereits ein gutes Jahrzehnt beim AC Lichtenfels aktiv ist, kam Mayek erst 2018 zum Traditionsklub. "Die ersten Gespräche über einen Wechsel nach Lichtenfels gab es, als noch nicht absehbar war, dass der Weg zurück in die Bundesliga führt", sagt Mayek. Wenig später war klar, dass der AC die Saison 2018 als Aufsteiger ins Oberhaus beenden würde. Ein Jahr später hatte der Bamberger neben vier Bundesligaeinsätzen insgesamt 16 Kämpfe unter dem Adler mit Hantel bestritten. Vom Mittel- bis ins Schwergewicht. Diesen Kämpfen sollen in der kommenden Saison noch weitere folgen.

Mit seinem Engagement im Training und im Verein sowie seiner Flexibilität in der Aufstellung kennt der 28-jährige Betriebswirt seinen Wert für die Eagles. Dass er in einer Liga, die von Berufssportlern und internationalen Größen dominiert wird, "kein Punktegarant mehr werde", ist ihm bewusst. Gleichzeitig habe er das Gefühl, hinter seinen Möglichkeiten geblieben zu sein. Mit der Position hinter Spitzenringer Stefan Kehrer ist er glücklich, schließlich steht für ihn das Team im Vordergrund.

Das wird er zusammen mit Christian Lurz und in Absprache mit den Trainern anführen. Lurz lernte als Trainersohn auf der Matte des KSV Bamberg quasi das Laufen, ehe er früh seinen Weg nach Lichtenfels fand. Bald folgten die ersten Bundesligaeinsätze und sogar ein Play-off-Kampf, den er als eines der Highlights seiner Ringer-Karriere behielt. "Damals bin ich verprügelt worden", lacht der 28-Jährige jetzt.

Für dieses Jahr hat sich der Griechisch-Ringer einiges vorgenommen. Der Lichtenfelser hat sich zu Hause einen Trainingsraum eingerichtet. Dennoch weiß er: "Das erste Mattentraining wird hart, vor allem, wenn man mit dem Niveau der Konkurrenz, die als Kaderathleten weitgehend durchtrainiert haben, mithalten will." Auch wenn erst sieben Ringer offiziell auf der Kaderliste stehen, verspricht Lurz die wohl stärkste Mannschaft des ACL, deren Ziel die Play-offs sind. dma