Am elften Spieltag der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West stehen für die drei Teams aus dem Landkreis Lichtenfels Auswärtsspiele an. Das Tabellenschlusstrio kassierte am vergangenen Wochenende jeweils in den Schlussminuten Ausgleichstreffer oder Tore zur Niederlage .

Am Samstag um 16 Uhr muss das Schlusslicht TSV Ebensfeld zum Zweiten TSV Mönchröden . Am Sonntag (15 Uhr) rechnet sich die DJK Lichtenfels beim TSV Breitengüßbach ebenso Chancen aus, nicht leer auszugehen, wie der TSV Marktzeuln beim FC Mitwitz.

Samstag, 16 Uhr

TSV Mönchröden (2.) –

TSV Ebensfeld (15.)

„Geht’s raus und spielt’s Fußball.“ Dieser Beckenbauer-Spruch wird für die Gäste nicht als Trainer-Einstellung reichen. Doch was will Thomas Helmreich viel sagen? Für den Tabellenletzten TSV Ebensfeld dürfte das Motto beim Titelmitfavoriten Schadensbegrenzung lauten. Denn das Team von „Mönche“-Trainer Thomas Hüttl ist mit 32 erzielten Toren die erfolgreichste Mannschaft der Liga und mit fünf Gegentreffern stellen sie zudem die beste Abwehr. Vieles spricht dafür, dass die Gastgeber am Samstag ihren fünften Sieg in Folge einfahren. Doch warum soll der Knoten bei den Ebensfeldern nicht im Wildpark platzen?

Sonntag, 15 Uhr

TSV Breitengüßbach (11.) –

DJK Lichtenfels (13.)

So nahe am ersten Heimsieg war der Aufsteiger aus Lichtenfels noch nicht. Erst ein Strafstoß für den FC Oberhaid kurz vor Schluss bedeutete das 3:3. Zu wenig, um Anschluss ans hintere Mittelfeld herzustellen. Doch die Leistung stimmte und erzeugt Zuversicht. Die Partie in Breitengüßbach wird für die DJK erneut eine Herausforderung. Die „Güßbacher“ mit einem qualitativ gut besetzten Kader kommen so langsam in Schwung. Jüngster Beweis das 1:1 beim Spitzenreiter SV Merkendorf. Dabei kassierte der Gast den Ausgleich erst in der 88. Minute. Wo sieht nun DJK-Spielertrainer Maurice Koch die Stärken und Schwächen des Gegners? „Die Art und Weise, wie wir zuletzt aufgetreten sind, war hervorragend. Vom Kampf her und von der Laufbereitschaft. Dies gilt es nun, auch in dieses Spiel zu transportieren. Wohl wissend, dass der TSV eine sehr gute Qualität hat. Wir müssen jedes Mal an unser Limit gehen. Nicht selten entscheiden dann Kleinigkeiten gegen uns. Hier müssen wir noch cleverer und reifer werden“, fordert Koch.

FC Mitwitz (10.) –

TSV Marktzeuln (14.)

„Wir spielen gegen die Großen der Liga gut, aber gegen die Teams auf Augenhöhe schafften wir dies bisher nicht“, sagt TSV-Abteilungsleiter Florian Rauch. Dies bewiesen die „Zeulner“ zuletzt gegen das Topteam aus Schammelsdorf, als man unglücklich durch einen Last-Minute-Treffer durch dessen kurz zuvor eingewechselten Spielertrainer Dominik Kauder mit 0:1 unterlag. Mit einem Gegner, der keine Ambitionen haben kann, vorn mitzuspielen, muss sich die Truppe von Lukas Engelmann am Sonntag auseinandersetzen. Die Heimbilanz der Mitwitzer, die acht ihrer elf Punkte zu Hause holten, spricht eher gegen einen Coup der Zeulner. So wünscht sich nicht nur der Abteilungsleiter Rauch, dass die Mannschaft an die letzte Leistung anknüpfen und die Serie von sieben Niederlagen beenden kann.